Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Berlin e. V.

Beispielbild einer Horrorstrassen für Radfahrende der Heidelbergerplatz. Ein von Autos umzingelter Radfahrer

Heidelberger Platz © Bild: Benjamin Lorenz

"Schluss mit Horrorstraßen" 3. Demo am 20. März 26

Fahrraddemo für sichere Hauptverkehrsstraßen in Berlin. Am Freitag, den 20.03.2026, findet die 3. Fahrraddemo „Schluss mit Horrorstraßen“ statt. Wir starten um 17 Uhr am Koppenplatz, nahe Torstraße in Berlin Mitte.

Schluss mit Horrorstraßen

Die ADFC-Stadtteilgruppen Friedrichshain-Kreuzberg, Schöneberg, Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Mitte, Steglitz-Zehlendorf, City-West, und Tempelhof rufen zusammen mit den Verbänden Respect Cyclists, Verkehrsentscheid, BUND, Changing Cities, Puder Kiez Block und VCD Landesverband Nordost zur 3. Fahrraddemo “Schluss mit Horrorstraßen!” für den Umbau gefährlicher Straßen in Berlin auf.

Kommt dazu! Start ist am 20. März 26 um 17 Uhr am Koppenplatz

Horrorstraßen nennen wir diese Straßen, weil sie für viele Rad fahrende Menschen tagtäglich genau das sind: laut, unübersichtlich, ohne Radinfrastruktur, mit hoher Belastung durch den Autoverkehr und damit gefährlich für alle, die mit dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs sind.
Wir sagen: Das ist kein Naturgesetz. Straßen können sicher, leise und lebenswert sein, wenn der politische Wille da ist.

Worum es uns geht

Berlin ist voller Hauptverkehrsstraßen und Bundesstraßen, auf denen
- sichere Radwege fehlen oder unterbrochen sind
- Tempo 30 wieder abgeschafft wird
- Kreuzungen unübersichtlich und gefährlich sind
- der Autoverkehr weiterhin priorisiert wird
 

Das sind unhaltbare Zustände, die das Ergebnis politischer Entscheidungen sind und die sich ändern lassen. Mit unserer Fahrraddemo machen wir sichtbar: So wie es ist, darf es nicht bleiben. Deshalb die Horrorstraßendemo am 20.03.2026. Unsere Fahrraddemo führt bewusst über Straßen, die exemplarisch für die Probleme der Berliner Verkehrspolitik stehen, aber auch für ihr Veränderungspotential.

Wir fahren gemeinsam über besonders gefährliche Hauptverkehrsstraßen:

Torstr. (hoch und wieder runter), Rosenthaler Platz, Torstr., Karl-Liebknecht-Str., Spandauer Str., Gustav-Böß-Str., Jüdenstr., Rathausstr., Spandauer Str., Mühlendamm, Stralauer Str., Alexanderstr., Jannowitzbrücke, Brückenstr., Köpenicker Str., Bethaniendamm, Schillingbrücke,  Andreasstr., Lebuser Str., Friedrichsberger Str., Friedenstr., Straße der Pariser Kommune, Franz-Mehring-Platz, Straße der Pariser Kommune, Mühlenstr., Stralauer Allee, Elsenbrücke, An den Treptowers, Elsenstr., Puschkinallee, Obere Freiarchenbrücke, Vor dem Schlesischen Tor, Schlesische Brücke, Schlesische Str., Skalitzer Str., umrunden des Kottbusser Tor, Adalbertstr., Engeldamm, Michaelikirchplatz, Heinrich-Heine-Platz, Annenstr., Heinrich-Heine-Str., Prinzenstr., 1x um den Moritzplatz, Prinzenstr., Baerwaldbrücke, Baerwaldstr., Urbanstr., Blücherstr., Zossener Str., Zossener Brücke, Lindenstr., Axel-Springer-Str., Leipziger Str., Friedrichstr., Unter den Linden,  bis zum Pariser Platz am Brandenburger Tor und enden mit einer Abschlusskundgebung.

Unsere Route Abstrakt:
- Start am Koppenplatz / Torstraße (Mitte)
  Geänderte Senatspläne für den Umbau der Torstraße: sichere Radinfrastruktur und Lebensqualität 
  oder verkehrspolitischer Rückschritt für 4 Kfz-Spuren?
- 1. Zwischenkundgebung: Elsenbrücke / Umfeld A100 (Treptow)
  Verkehrskollaps nach der Eröffnung des 16. Bauabschnitts auf Kosten des
  Umweltverbundes und der schwächsten Verkehrsteilnehmer:innen
- 2. Zwischenkundgebung: Kottbusser Tor (Friedrichshain-Kreuzberg)
  für radelnde Brandgefährlich mit Veränderungsbedarf
- Pariser Platz am Brandenburger Tor
  Abschlusskundgebung mit Forderungen zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026

Eine Teilnahme ist auch abschnittsweise möglich. 
Wir fahren mit 14 km/h. Die Zwischenkundgebungen dauern etwa 15 Min.

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