Kidical Mass Kinderfahrraddemo in Berlin

Kidical Mass Schöneberg 07.05.2023 mit dem VCD Nordost © ADFC e.V.

ADFC Schöneberg - Kidical Mass 07.05.2023 um 11 Uhr ab Winterfeldtplatz!

Am Sonntag, den 07.05.2023 um 11 Uhr startet am Winterfeldtplatz eine bunte Kidical Mass KinderFahrraddemo. Unser Motto: Straßen für alle! Kommt mit Fahrrädern, Laufrädern oder Lastenrädern. Alle sind herzlich willkommen!

Was ist eigentlich eine Kidical Mass? Eine bunte Fahrraddemo für Kinder, Jugendliche und Familien, die zweimal jährlich im Frühjahr und im Herbst stattfindet.

Die bunten Fahrraddemos sind Teil der bundesweiten Initiative kinderaufsrad.org, die sich für sichere Wege zur Schule und zur Kita und für einen kinderfreundlichen Straßen- und Radverkehr einsetzt. Kinder aufs Rad! wird vom ADFC und zahlreichen weiteren Verbänden und Initiativen unterstützt.

Zur Schöneberger Fahrraddemo am 07. Mai 2023 laden wir, der ADFC Schöneberg, gemeinsam mit dem VCD Nordost e.V. ein. 

Weiter unten findet ihr einen Kidical Mass Flyer und ein Plakat zum Ausdrucken: mit dem Froctopus!

Schaut mal rein, es sind auch Aufkleber dabei. Ihr könnt die Motive einfach auf nicht geschnittenem Etikettenpapier ausdrucken und danach die Kleber ausschneiden.

Außerdem gibt's ein KidicalMass Logo zum Ausmalen. Viel Spaß!

Wo fahren wir lang?

Hier kommt die Route der Kidical Mass KinderFahrraddemo durch Schöneberg:

Start: 11 Uhr Winterfeldtplatz

Winterfeldtstraße - Eisenacherstraße - Grunewaldstraße - Hauptstraße - Albertstraße - Ebersstraße - Sachsendamm

Ziel: 12 Uhr Jugendverkehrsschule am Sachsendamm/ Ecke Vorarlberger Damm 

An der Jugendverkehrsschule wird es eine Stärkung geben und eine Kundgebung. Und danach? Wenn ihr Lust und Zeit habt, fahrt ihr mit uns weiter bis zum Tempelhofer Feld.

Was fordern wir?

  • Spielstraßen, Schulstraßen und Fahrradstraßen
  • sichere Wege zu Fuß und mit dem Fahrrad zur Schule und zur Kita
  • mehr Tempo 30 statt Tempo 50 auf den Straßen
  • Orte, an denen Kinder sich sicher und selbständig auf dem Fahrrad bewegen können

Alle sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit uns für sichere Schulwege und einen kinder- und familienfreundlichen Straßenverkehr zu demonstrieren. Die Fahrbahn haben wir dabei einfach mal für uns!

Ihr könnt euch unsere und weitere Kidical Mass-Routen auf der Karte ansehen. Einfach ranzoomen!

 

Am Kidical Mass-Aktionswochenende am 6.-7. Mai 2023 finden berlin- und bundesweit viele bunte KinderFahrraddemos statt

Die Schöneberger Kidical Mass ist eine von vielen KinderFahrraddemos, die an diesem Aktionswochenende berlin- und bundesweit stattfinden.

Die Kidical Mass ist als Demonstration angemeldet. Sie wird von der Polizei geschützt und begleitet.

Alle Kinder können auf der Fahrbahn fahren. Wir sind in einem kindgerechten Tempo unterwegs. Bei unserer Fahrraddemo fahren wir mitten durch den Kiez und kommen in der Nähe von vielen Schulen und Kitas vorbei.

Zusammen radeln wir bis zur Jugendverkehrsschule am Sachsendamm. Dort treffen wir uns mit weiteren Kidical Mass-Demos aus Tempelhof, Kreuzberg und Steglitz-Zehlendorf.

In Berlin sind neben dem Berliner ADFC Changing Cities mit einzelnen Kiezblock-Inis und den Radnetzwerken dabei, etwa dem Netzwerk Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg. Hinzu kommen der VCD Nordost, BUND und Wendepunkt und einige weitere mehr.

Gemeinsam setzen wir uns ein für

  • den Ausbau von Schulradwegenetzen
  • die Förderung der Einrichtung von Schulstraßen
  • die Erleichterung weiterer Verkehrssicherheitsmaßnahmen und
  • ein mutiges Voranschreiten für eine kinder- und fahrradfreundlichere Mobilität

Wir freuen uns über eure Teilnahme und Unterstützung!

Downloads

Froctopus auf verschiedenen KidicalMass KinderfahrraddemoRouten

Copyright: ADFC Berlin

1920x1920 px, (PNG, 706 KB)

Der Froctopus auf dem Fahrrad als Aufkleber

Kidical Mass Aufkleber Froctopus

Copyright: ADFC Berlin/Claudia Thiele

1815x2747 px, (JPG, 1 MB)

Plakat Froctopus ADFC Schöneberg

Copyright: ADFC Berlin

595x840 px, (JPG, 289 KB)

Ausmalbild Logo Kidical Mass

Ausmalbild Kidical Mass Logo

Copyright: kinderaufsrad.org

2338x1700 px, (JPG, 320 KB)

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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