AG Kinder & Familien

 

Dir ist kinderfreundlicher Radverkehr wichtig? Wege zur Kita und zur Schule sollten sicherer sein, dein Tag im Berliner Straßenverkehr entspannter? Komm einfach mal vorbei! Wir treffen uns regelmäßig jeden 3. Dienstag im Monat um 19:30 Uhr.

 

Mädchen mit Megafon bei Fahrraddemo KidicalMass

Das nächste Treffen der AG Kinder & Familien findet am Dienstag, den 18. April 2023 um 19:30 Uhr statt, als Videokonferenz. Den Einwahllink findet ihr zu gegebener Zeit auf dieser Seite!

Die kurzfristige Beteiligung an Aktionen oder eine lockere Assoziation mit einem Austausch von jeweils aktuellen Infos ist genauso möglich wie eine regelmäßige Teilnahme an der Arbeitsgruppe. 

Gemeinsam planen wir die Teilnahme an familienfreundlichen Raddemos und kümmern uns um kinderfreundliche Fahrradprojekte. Am Thema Mobilitätsbildung sind wir ebenfalls dran: Wir setzen uns dafür ein, dass die Fahrradmobilität von Kindern bereits vor der Radfahrprüfung in der 4. Klasse gefördert wird. Umso früher Kinder sich sicher auf dem Fahrrad bewegen können, umso mehr Sicherheit erlangen sie im täglichen Straßenverkehr.

Wir begrüßen ausdrücklich alle Aktionen und Initiativen, die die sichere Fahrradmobilität von Kindern im alltäglichen Straßenverkehr und auf dem Weg zur Kita und zur Schule fördern.

 

Damit Kinder sicher auf dem Fahrrad unterwegs sein können!

An welchen Aktionen beteiligen wir uns?

An der zweimal jährlich stattfindenden Kidical Mass nehmen wir gemeinsam mit dem Landesverband Berlin teil, ebenso wie mit zahlreichen weiteren Initiativen, Verbänden und Organisationen, etwa Changing Cities und dem VCD. Weitere Infos zum Aktionsbündnis KidicalMass findest du unter kinderaufsrad.org.

Sowohl auf der Straße als auch auf der politisch institutionellen Ebene kämpfen wir für den Ausbau einer kinder- und familienfreundlichen Fahrradinfrastruktur auf Berlins Straßen. Wenn wir wollen, dass Kinder selbständig und sicher mobil werden, sind gut ausgebaute und geschützte Radwege, sichere Querungen und Verkehrsberuhigung sowie reduzierte Geschwindigkeiten unverzichtbar.

Initiativen und Engagement, das diese Ziele teilt, begrüßen wir ausdrücklich. Die 100 Schulzonen Kampagne von Changing Cities hat unseren vollen Zuspruch.

Bis Kinder sich sicher im Straßenverkehr bewegen können, ist noch viel zu tun.

Wenn du mit Kindern auf dem Fahrrad in Berlin unterwegs bist, machst du vermutlich eine typische Erfahrung: Die Bewegungsfreude der Kinder und die Leichtigkeit des Fahrradfahrens werden teilweise regelrecht ausgebremst. Auf vielen Wegen fehlt eine geschützte, separierte Radinfrastruktur. Außerdem reichen die öffentlichen Räume – die für den motorisierten Verkehr gesperrt sind – lange noch nicht aus. Das muss sich dringend ändern!

Kinder hören im Straßenverkehr oft „Stopp“ oder „Halt“.

Oder sie werden angehalten mit „Vorsicht!“, einfach weil der Berliner Straßenverkehr ansonsten oft zu gefährlich für sie ist.

Und doch – egal ob du mit Kindern in der Familie unterwegs bist, oder als Freund:in, ob du beruflich mit Kindern zu tun hast oder ehrenamtlich: Fahrradfahren mit Kindern kann viel Spaß machen! Bewegung ist wichtig und Kinder lernen so, sich selbstständig im Verkehr zu bewegen.

Beispiel: Bei der jährlich zweimal stattfindenden Kidical Mass, die vom Aktionsbündnis kinderaufsrad.org initiiert wurde, kannst du auch in Berlin erleben, wie es sich anfühlt, ohne Hindernisse und Autoverkehr mitten auf der Straße mit Kindern Fahrrad zu fahren. Für die KidicalMass rufen wir zur Teilnahme auf.

KidicalMass: Mit Kindern auf einer bunten Fahrraddemo unterwegs sein

Kinder und Familien sollen mit dem Fahrrad unbeschwert am Berliner Straßenverkehr teilnehmen können.

 

Bis dahin ist noch einiges zu tun. Wenn Kinder mit dem Fahrrad unterwegs sind, oder mit dem Laufrad, dem Roller und zu Fuß, treffen sie auf zugeparkte Ecken und Straßenränder. Autos, teilweise größer sind als sie selbst, versperren ihnen die Sicht. Das Überqueren von Straßen und Kreuzungen ist teilweise gefährlich.

Mit dem Fahrrad fahren Kinder immer noch viel zu häufig auf schlechten Radwegen, oder finden erst gar keine Radwege vor. Sie erleben rücksichtsloses und zu schnelles Fahren des motorisierten Verkehrs, vollgeparkte Straßenränder, und dann auch noch unzureichende oder gar keine Abstellflächen an Kitas und Schulen. Da muss sich dringend etwas tun.

Trotz aller Hemmnisse, die dir ansonsten im Alltag des Berliner Straßenverkehrs begegnen mögen: Das Fahrrad – ebenso wie das Lastenrad – ist und bleibt auch für Kinder und Familien eine der inklusivsten und gesündesten Arten, sich fortzubewegen und klimafreundlich mobil zu sein.

Bahn frei für Kinder und Familien!

In Zusammenarbeit mit weiteren Initiativen und Verbänden setzen wir uns für eine klima- und kinderfreundliche Mobilität der Zukunft ein, geben Kindern eine Stimme, nehmen sie als Verkehrsteilnehmende ernst.

Wir wollen, dass Kinder und Familien die Straßen für sich zurückerobern. Auf dem Fahrrad sollen sie sich sicher fühlen und sich als Radfahrende voll akzeptiert erleben.

Du hast Interesse an einer nachhaltigen Mobilitätserziehung von Kindesbeinen an? Schulstraßen, Spielstraßen, Tempo 30, Verkehrsberuhigung, weniger Parkplätze und mehr Grün sind dein Ding? Unsere Forderungen für einen kinderfreundlichen Verkehr in Berlin findest du in unserem radzeit-Artikel. Schau gern rein.

In den BiciBus einsteigen!

An der Kidical Mass nehmen wir weiterhin teil. Zudem unterstützen wir die Initiative BiciBus! In einem BiciBus können Kinder gemeinsam in einem geschlossenen Verband und in Begleitung von schützenden Erwachsenen mitten in der Stadt gemeinsam zur Schule radeln.

Infos zum BiciBus findest unter bicibus.de und beim VCD Nordost sowie, etwa, beim Frankfurter ADFC.

 

Nachhaltige Mobilitätsbildung fördern!

Sicheres Fahrradfahren üben, von Kindesbeinen an: Wir planen, an Schulstraßenaktionen teilzunehmen und Projekttage zum Thema Mobilität anzuregen. Mobilitätsbildung findet schon lange vor der Radfahrprüfung in der 4. Klasse statt!

Gemeinsam mit weiteren verkehrspolitisch Interessierten und Aktiven setzen wir uns für einen kinderfreundlichen Radverkehr in Berlin ein.

Dabei beschäftigt uns auch ein Thema, mit dem Eltern es in aller Regel täglich zu tun haben: Schulwegsicherheit. Für die morgendlichen Wegstrecken von Kindern und Familien müssen dringend sichere Radwege her! Wusstest du, dass sich auch bundesweit eine sehr große Zahl der Eltern von Schulkindern für sicherere Radschulwege ausspricht?

 

Für eine familienfreundliche und sichere Fahrradinfrastruktur kämpfen!

Für Kinder und Familien sollte endlich eine alltägliche und sichere Fahrradmobilität möglich sein, Hürden auf dem Weg dorthin schneller abgebaut werden! Das Engagement und den Einsatz weiterer Initiativen und Verbände unterstützen wir, etwa die 100 Schulzonen Kampagne von Changing Cities und die Forderungen des VCD nach sicheren Schulwegen.

In der AG kannst du dich für bessere Schulradwege einsetzen und dich an Initiativen und Aktionen für mehr urbane Lebensqualität, Mobilität und Bewegungsfreiheit für alle beteiligen. Setz mit uns ein Zeichen für einen kinderfreundlichen Straßenverkehr und sichere Wege für Kinder! 

Beim Thema Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung möchten wir als AG ebenfalls präsent werden. Schließlich ist das Fahrradfahren nicht erst mit der Radfahrprüfung in der 4. Klasse Thema!

 

Das Fahrradfahren bereits vor der Radfahrprüfung in der 4. Klasse zum Thema machen!

Das Sicherheitsgefühl auf dem Fahrrad hat viel mit motorischen Fähigkeiten zu tun, die schon früh eingeübt werden können. Dazu möchten wir einen Beitrag leisten. 

Du hast Fragen, Anregungen? Melde dich gern per E-Mail bei Claudia, unserer Ansprechperson für die AG Kinder & Familien: claudia.thiele[at]adfc-berlin.de.

Vielleicht kennst du bereits weitere Eltern, Initiativen oder Verbände, die sich für eine kinder- und familienfreundliche Mobilität einsetzen, bist bei einer, oder du hast schonmal etwas davon gehört?

Sag‘s gerne weiter, bringe Freund:innen gerne mit! Wir freuen uns auf deine Unterstützung.

Alle Holzteile auf einem Bild

Kinder-Fahrrad-Parcours

Eine Besonderheit zeichnet den ADFC Berlin aus - in mühevoller jahrelanger Arbeit haben verschiedene ehrenamtlich Aktive einen Kinder-Fahrrad-Parcours gebaut. Die Anfänge gehen auf die Zeit um 2012 zurück. Da der Parcours sich bisher bei den Kindern größter Beliebtheit erfreut hat, war in den letzten Woche eine dringliche Aufarbeitung der Holzelemente nötig. Im Folgenden wollen wir euch den Parcours nun etwas näher bringen.

 

So hat die Aufarbeitung angefangen

Zunächst einmal war es wichtig, die Oberfläche so gut wie möglich aufzurauhen. Je besser die Oberfläche aufgerauht ist, desto besser hält später der neue Farbanstrich. Begonnen haben wir mit der Grundfarbe navy (RAL-Farbcode 5003) - verziert am Rand mit einem Streifen in orange (RAL-Farbcode 2009).

Nun haben alle Holzelemente wieder ein frisches Aussehen. Aber schaut gerne selbst, wie die Arbeit gelungen ist.

 

 

 

Was haben wir bisher in den Sitzungen erarbeitet?

Themen beim AG Treffen am Dienstag, den 17.01.2022 um 19:30 Uhr:

Teilhabe an kinderfreundlichen Aktionen und Demos: Am 06. und 07. Mai 2023 findet die bundesweite KidicalMass statt. Wie bringen wir uns bei der Organisation in Berlin ein?

Außerdem stand die Renovierung des ADFC Kinder-Parcours an. Wir möbeln den Parcours schonmal für das kommende Frühjahr auf! Wir möchten den Parcours im "neuen Outfit" präsentieren und natürlich auch einsetzen: etwa bei Fahrrad-Checks, auf Spiel- und Schulstraßen, bei Straßenfesten. Kinder- und familienfreundliche Fahrradtouren standen ebenfalls auf dem Programm.

 

Themen beim AG Treffen am Dienstag, den 20.12.2022 um 19:30 Uhr:

Klingt erstmal trocken, ist aber (mit)entscheidend: Der bildungs- und mobilitätspolitische Rahmen zum Thema „Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung“ in Berlin. Wir haben besprochen, wie der Berliner ADFC das Fahrradfahren und die Mobilitätsbildung an Berliner Schulen konkret unterstützen kann.

Dafür haben wir die rechtlichen Rahmenbedingungen für Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung an Berliner Schulen nach dem Berliner Schulgesetz, dem Berliner Mobilitätsgesetz sowie dem Verkehrssicherheitsprogramm Berlin Sicher Mobil und der Berliner Charta für die Verkehrssicherheit ausgelotet.

Danach haben wir Aktions- und Beteiligungsmöglichkeiten für unsere Arbeitsgruppe gesammelt. Es kamen viele tolle Ideen!

 

Am Dienstag, den 6. Dezember 2022 um 18:00 Uhr hat die AG an der Nikolaus-Demo Lichterfahrt in Steglitz-Zehlendorf teilgenommen. Los ging es um 18 Uhr, Treffpunkt war am Gutshaus Lichterfelde. Die ADFC-Stadtteilgruppe Steglitz-Zehlendorf hatte die Radtour gemeinsam mit dem Stadtteilzentrum Steglitz als Demo durch den Bezirk veranstaltet.

 

Davor, im Oktober und November 2022 ging es schwerpunkthaft um eine Schulwegaktion, die wir super finden und die während der Corona-Zeit vor allem im spanischen Barcelona bekannt wurde: BiciBus (Fahrrad-Bus). Mit dem BiciBus können Kinder gemeinsam im geschlossenen Verband und in Begleitung von Erwachsenen zur Schule radeln. In Deutschland ist diese Idee zum Beispiel in Köln und in Halle (Saale) umgesetzt worden.

Wie sieht es mit BiciBus-Projekten in Berlin aus? Die erstmalige Umsetzung steht noch an, wir halten uns stets auf dem Laufenden. Es gibt weitere bundesweite und lokale Initiativen, Infos findest du unter bicibus.de und beim VCD Nordost sowie beim Frankfurter ADFC.

Lokale BiciBus Initiativen haben oftmals eigene Kommunikationsplattformen in den sozialen Netzwerken. Mit einer Suche unter den Stichworten "BiciBus" oder "Fahrradbus" wirst du sicher fündig.

Seid ihr auf der Suche nach familien- und kinderfreundlichen Radtouren? Wann wird der Parcours wieder zu sehen sein?

Haben wir noch etwas vergessen zu erwähnen, dann meldet euch bei uns. Wir sind für jede konstruktive Kritik zu haben.

https://berlin.adfc.de/artikel/ag-kinder-familien

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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