die Weite des unbebauten Tempelhofer Feldes

Tempelhofer Feld © Mechtild Lutze

Tempelhofer Feld erhalten

Das Tempelhofer Feld - einzigartig und wertvoll. Lasst Euch begeistern.

Kommt zum Feldliebe Monat Mai 2024! Der ADFC Tempelhof organisiert für den 9. Mai 2024 eine Fahrrad-Rallye in der Zeit von 13 bis 17 Uhr.

Das Tempelhofer Feld ist ein einmaliger Ort, vielfältig und wunderbar.
Neben seiner beeindruckenden Weite und dem entspannenden Blick bis zum Horizont ist es ganz wesentlich auch ein FREI-RAUM für die Berliner Stadtgesellschaft.
Ebenso hat das Feld in seiner Eigenschaft als urbaner Naturraum einen unschätzbaren ökologischen und klimaschützenden Wert für die Berliner Metropole.
Die Volksabstimmung zur Bebauung des Feldes im Mai 2014 hat gezeigt, dass die Mehrheit der Berliner*innen diesen Schatz erkannt hat und ihn schützen will. Diese Mehrheit hat gegen eine Teilbebauung des Tempelhofer Feldes gestimmt.

Feldliebe Monat Mai 2024

Diese Einzigartigkeit des Tempelhofer Feldes ist in Gefahr! Der Berliner Senat will den Volksentscheid von 2014 aushebeln und eine Teilbebauung realisieren. Das lassen wir nicht zu!
Ein breites Bündnis aus der Zivilgesellschaft plant und gestaltet den Feldliebe Monat Mai 2024.
Es wird über den gesamten Monat Mai auf dem Feld und im Berliner Stadtraum unterschiedliche Veranstaltungen und Aktionen geben, die die Bedeutung des Feldes hervorheben. 
Wir wollen die Einzigartigkeit dieses Naturraums schützen und setzen uns für 100 Prozent Tempelhofer Feld ein.

Kilometer sammeln für das Tempelhofer Feld

Der ADFC Tempelhof organisiert am 9. Mai 2024 von 13 bis 17 Uhr eine Fahrrad-Rallye für alle Berliner*innen auf dem Tempelhofer Feld und sammelt mit dieser Aktion symbolisch Kilometer zum Erhalt dieses einzigartigen Naturraums! Wo sonst in Berlin kann man auf einer riesigen Freifläche eine Fahrrad-Rallye jenseits des Straßenverkehrs durchführen? 

Die Fahrrad-Rallye wird auf einer vorgegebenen Strecke (1 Runde sind 4 km) mit den eigenen Fahrrädern gefahren. Der Startpunkt ist zwischen der Hundewiese II und dem Kulturerfahrungsraum Tempelschlucht nahe des Eingangs südliche Oderstraße.

Jede*r fährt individuell viele Kilometer im eigenen Tempo. Am Ende soll jede*r Teilnehmer*in die gefahrenen Kilometer angeben, die letztlich zu einer gesamten Summe addiert werden. Symbolisch gesehen werden dann X Kilometer gefahren für 100% TempelhoferFeld! Wer möchte, kann die eigenen Kilometer mit seinem Namen auf einen Button schreiben und ihn mitnehmen. 
 

MACHT MIT - wir brauchen EUCH!

Liebe Berliner*innen nutzt diese Gelegenheit; kommt von nah und fern und setzt ein Zeichen für das Tempelhofer Feld.

Hinweis: Die Fahrrad-Rallye ist bei GrünBerlin angemeldet.
Das Genehmigungsverfahren läuft noch.

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https://berlin.adfc.de/artikel/tempelhofer-feld-erhalten

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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