Bis 2029 wird der Marzahner Knoten umgebaut

Der Marzahner Brückenknoten 1 macht bis 2025 den Anfang © Witzel

Umbau des Marzahner Knotens hat begonnen

Der Umbau des Marzahner Knotens hat begonnen. Mitte Januar erfolgte der offizielle erste Spatenstich. Die Arbeiten sind umfangreich, sie sollen bis Ende 2029 fertiggestellt sein. Unter anderem müssen mehrere Brücken erneuert werden.

Mit dem Fahrrad über den Marzahner Knoten war bislang ein gefährliches Unterfangen. Keine oder stellenweise eine nur unzureichende Infrastruktur für Fahrradfahrende, eine dreispurige Straße, die Überleitungen nur auf den motorisierten Verkehr ausgerichtet ­– für viele Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, ist dieser Verkehrsknotenpunkt ein unüberwindbares Hindernis. Das soll sich künftig ändern.

Lange wurde über die Pläne diskutiert. Auch die ADFC-Stadtteilgruppe Wuhletal hat sich seit ihrer Gründung 2009 immer wieder für eine sichere Gestaltung dieses Bereichs eingesetzt. Der Marzahner Knoten ist der Kreuzungsbereich zwischen Märkischer und Landsberger Allee, letztere überquert in diesem Bereich auch Bahngleise. Beim Bau der dafür notwendigen Brücken wurden Radfahrende schlicht vergessen.

Das soll sich bis Ende 2029 ändern. In einem ersten Schritt werden jetzt die Bahnbrücken nach und nach abgerissen und ersetzt. Dazu wird die Straße stellenweise auf eine Spur je Richtung verengt. Querungen sind im Baustellenbereich für Radfahrende und Fußgehende mit Bedarfsampeln möglich - was jedoch die ohnehin schon schlechte Ausgangssituation für beide Gruppen in diesem Bereich nicht unbedingt verbessert und das Passieren des Marzahner Knotens attraktiver macht.

Im Zuge der Bauarbeiten sollen jedoch 2,50 Meter breite Radwege geschaffen werden, die Radfahrer:innen Sicherheit bieten. Jedoch müssen auch deren weiterführende Anschlüsse sichergestellt werden. Durchgesetzt hat sich die ADFC-Stadtteilgruppe Wuhletal unter anderem mit dem Vorschlag, durch Radtunnel alle vier Rampen zu unterqueren, die von der Märkischen Allee auf die Landsberger Allee führen. Die Tunnel sorgen für ein problemloses Radeln entlang der Märkischen Allee.

Mehr zur Entwicklung des Bauvorhabens findet sich hier 

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https://berlin.adfc.de/artikel/umbau-des-marzahner-knotens-hat-begonnen

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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