Drei verschiedene Demos in Tempelhof

Drei verschiedene Demos © Detlef W.

Tempelhofer Demos 2021

 

Etliche Demos haben wir in Tempelhof bereits organisiert. Hier ist eine Übersicht aus dem Jahr 2021.

 

März 2021

Am Sonntag den 14. März um 14 Uhr rufen wir gemeinsam mit dem Netzwerk Rad T/S vor dem Rathaus Tempelhof zur Demo auf! Gleich ist Frühling 2021 und die geschützten Radstreifen auf dem Tempelhofer Damm fehlen immer noch, 42 Monate nach dem BVV-Beschluss 2017!

Seit langer Zeit versprochen, immer noch nicht fertig: die geschützten Radspuren am Tempelhofer Damm. Deshalb demonstrierten wir jeden ersten Dienstag im Monat morgens um 8 Uhr vor dem Rathaus Tempelhof.

 

Seit Juni 2020 demonstrieren ADFC Tempelhof und Netzwerk fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg jeden Monat für einen schnellen Aufbau geschützter Radstreifen auf dem T-Damm.

Mehr als drei Jahre sind vergangen seit die Bezirksverordnetenversammlung in 2017 beschlossen hat, einen Radweg auf dem Tempelhofer Damm zu bauen. Das Mobilitäsgesetz schreibt es vor, aber unsere Verwaltung bevorzugt ständig neuere Projekte, die nur der Bequemlichkeit des Autoverkehrs dienen.

Machen ist wie wollen, nur krasser!

Wir fordern:

Versprechen halten: Sichere Fahrradinfrastruktur jetzt!

 

Juni 2021

Die Marienfelder Allee ist ein Angstraum für Radfahrende. Deshalb demonstrierten wir für sichere, geschützte Radwege.

Fahrraddemo am Freitag den 11. Juni 2021 um 17 Uhr

Start in Alt-Mariendorf vor Eis Hennig

Die ADFC Stadtteilgruppe Tempelhof und das Netzwerk Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg (NFTS) rufen am Freitag, 11. Juni um 17 Uhr zur Fahrraddemonstration auf. Die Radfahrenden fordern sichere, geschützte Radwege auf der Marienfelder Allee.

Die Marienfelder Allee (B101) im Südwesten Tempelhofs führt durch ein Wohngebiet mit sozialen Einrichtungen, Jugendclub, Geflüchtetenunterkunft, Bibliothek, Museum usw. Sie ist mit täglich rund 18.000 Kraftfahrzeugen und viel Schwerlastverkehr verkehrlich schwer belastet. Die Folgen sind Lärm, schlechte Luft und Unfälle.

„Mit unserer Fahrraddemo protestieren wir gegen eine Infrastruktur in der der klimaschädliche Kfz-Verkehr Vorrang hat und Radfahrende keinen Platz bekommen. Wir fordern sichere Wege für Menschen zu Fuß und auf dem Rad“, sagt Gisela Meiners-Michalke, Sprecherin des ADFC Tempelhof.

Planungen für sichere Radverkehrsanlagen liegen seit 2014 auf dem Tisch – auf der Straße kommt davon aber nichts an. Die Antworten der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klima (SenUVK) auf unsere Forderungen sind deutlich verspätet und ungenügend. Die Fahrraddemo richtet sich auch gegen die Planungs- und Umsetzungsverschleppung der Behörden.

„Die Marienfelder Allee, so wie sie jetzt ist, be- und verhindert selbständige, sichere und klimafreundliche Mobilität für alle Altersgruppen: Kinder, Jugendliche, Frauen, Männer und Senioren. Nur Autofahrende profitieren von der jetzigen Situation, alle anderen verlieren und bleiben auf der Strecke“, ergänzt Stefan Gammelien, stellvertretender Sprecher des ADFC Tempelhof.

Bislang ist der Bezirk nicht in der Lage, Planungen für sichere Radinfrastruktur umzusetzen, er zeigt vielmehr auf den zuständigen Senat. Doch dieser verweist zurück auf den Bezirk es ist das klassische Berliner Behörden-PingPong.

Die Fahrrad-Demonstration ist polizeilich angemeldet; es gelten die aktuellen Hygienevorschriften.

 

August 2021

https://berlin.spielwiese.adfc.website/artikel/demo-schoeneberger-str-wo-ist-der-radweg-hin

Fahrraddemo mit Poolnudeln © Norbert

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https://berlin.adfc.de/artikel/tempelhofer-demos

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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