Blick von der Uferpromenade auf den Nieder Neuendorfer See.

Blick von der Uferpromenade auf den Nieder Neuendorfer See. © Johannes Petzold

Die familienfreundlichste Radtour durch Spandaus Norden

 

Entdecke auf 35 km den Norden Spandaus. Auf überwiegend asphaltierten Wegen ohne KFZ-Verkehr fahren wir an der Havel nach Norden und durch den Spandauer Forst sowie den Spektegrünzug zurück zum Bahnhof.

 

  • 35 km bzw. 26 km
  • eben (bis auf Brücken und Hügelchen im Spandauer Forst)
  • > 95% asphaltiert
  • ≈ 80% autofrei
  • GPS-Track steht zum Download zur Verfügung (siehe rechts)

Wer kennt es nicht? Es ist Wochenende und der Regionalzug aus Berlin nach Brandenburg ist voller Leute, die eine Radtour im Umland unternehmen wollen. Falls es etwas näher sein soll, kann selbst in Spandaus Norden eine schöne Runde gedreht werden. Die Anreise aus Berlin mit der S-Bahn verspricht durch höheren Takt und mehr Platz für Räder einen besseren Komfort. Ganz Konsequente können auch auf den ÖPNV verzichten und z.B. über den Berlin-Kopenhagen Radweg entlang des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals anreisen. Dann ist die Strecke nur ggf. aufgrund der Länge nicht mehr ganz so familienfreundlich. Die Tour wird aus der Worst-Case Sicht geschildert – einer Familie mit Kind im Fahrradanhänger. Schöne Dinge sind mit Ziffern, unschöne Dinge mit Buchstaben gekennzeichnet.

 

Wir starten unsere Runde am Bahnsteig des Spandauer Bahnhofs. S-Bahnen fahren alle zehn Minuten ins Zentrum Berlins und werden von mehreren Regionallinien unterstützt. Die meisten Fahrradkinderanhänger können erfreulicherweise im Kinderwagenmodus kostenfrei mitgenommen werden. Nachdem im etwas engen Aufzug die Räder und der Anhänger ins Erdgeschoss transportiert wurden, kann der Konvoi am Nordausgang des Bahnhofs zusammengesetzt werden.

Schon beginnt der undankbarste Streckenabschnitt der Tour: Es geht nach Osten über den Altstädter Ring in den Stabholzgarten. Hier existiert leider keine Fahrradinfrastruktur, sodass am besten in der Mitte des Fahrstreifens gefahren wird. So sehen unsichere KFZ-Lenker, dass bei Gegenverkehr nicht überholt werden kann. Nach 200 m wird dann schon nach rechts auf den Havelradweg abgebogen und der entspanntere Teil beginnt.

An der Havel geht es nun stromaufwärts nach Norden an der meist gut besuchten Sternbergpromenade entlang. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Altstadt Spandaus (1) als größte Fußgängerzone Berlins und die Zitadelle Spandau (2) sehr sehenswert sind. Zeitlich wird es dann allerdings eng mit der Radtour.

Nach der Unterquerung der Juliusturmbrücke treffen wir auf den Möllentordamm (a).

Hier gibt es immer wieder Bestrebungen, die Reifenfresserfahrbahn zum Fahrradfahren geeigneter zu gestalten:

https://www.berlin.de/ba-spandau/politik-und-verwaltung/service-und-organisationseinheiten/finanzen/buergerhaushalt/flyer_2018.pdf

https://www.berlin.de/ba-spandau/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=11112

Leider verursacht der Denkmalschutz Probleme, sodass wir wohl auch in Zukunft mit minimaler Geschwindigkeit über das Kopfsteinpflaster hüpfen oder auf dem Gehweg schieben müssen.

Weiter geht es entlang des Wröhmännerparks nach Norden. Nach dem Passieren der Eiswerderstraße fahren wir weiter auf dem Radweg zwischen Havel und den inzwischen zu Wohnungen umgebauten alten Speichern. An der Havelschanze müssen wir leider einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, da es noch keine Brücke über den Nordhafen gibt (b). Da das Problem schon seit 2008 diskutiert wird, wird sich wohl auch nicht so schnell etwas daran ändern.

https://www.berlin.de/ba-spandau/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=4742

Als kleine Entschädigung gibt es dafür mehr Eindrücke vom Maselakepark.

Über Nebenstraßen und Radwege geht es unaufhaltsam weiter nach Norden. Ein seltener Einblick für Einheimische eröffnet sich nun im Erna-Koschwitz-Weg: eine Fahrradstraße! Ab jetzt wird es deutlich entspannter und wir fahren fast ausschließlich auf Radwegen. Für Leute mit Anhänger gibt es dafür jetzt ab und zu Manövrierübungen. Vor der Brücke über den Aalemannkanal  kommt auch schon die erste nervige Schikane. Hier folgen wir den Radspuren rechts an der Schikane vorbei (c1). Auf der anderen Seite wurde die Schikane immerhin so aufgestellt, dass sie mit Anhänger passierbar ist (c2). Es bleibt die Frage, warum es ein Poller nicht auch getan hätte.

Weiter auf dem Radweg nach Norden treffen wir bald auf zwei Schranken. Die Art, wie die erste Schranke (d1) aufgeht und dabei über dem markierten Radweg liegt, provoziert geradezu Unfälle.

Die kurz daraufhin folgende Halbschranke (d2) direkt hinter der scharfen Rechtskurve in dem durch seitlichen Bewuchs normalerweise verengten Weg ist vermutlich auch das Ergebnis eines Planers der nicht gerne Fahrrad fährt.

Nach wenigen Minuten über den durch Wurzeln stark in Mitleidenschaft gezogenen Radweg kommen wir an die Bürgerablage (3). Der Name ist insbesondere an schönen Tagen in den Ferien bzw. am Wochenende Programm. Durch Imbiss und Strand kann hier zu nicht ganz so überlaufenen Zeiten schön Pause gemacht werden.

Je nach Lust können hier 10 km durch Brandenburg abgekürzt werden. Dafür wird dem Mauerradweg in den Spandauer Forst gefolgt. Der Weg ist bis zur Schönwalder Allee sehr schön zu fahren. Von dort bis zur Grenze zu Brandenburg ist es durch die Engstelle ohne Radinfrastruktur trotz Tempolimit 30 dafür um so undankbarer.

Wir führen jedoch unsere Radtour auf dem Berlin-Kopenhagen Radweg nach Norden fort. Bei Nieder Neuendorf kann ein Grenzturm (4) an der Berliner Mauer besichtigt werden. Die Öffnungszeiten sind Di-So von 10-18 Uhr zwischen April und September. Der Eintritt ist frei.

https://www.hennigsdorf.de/Stadtleben/Kunst-und-Kultur/Grenzturm-Nieder-Neuendorf

Nach Überquerung des Havelkanals setzten wir die Reise nach Westen fort. Schon werden wir von der nächsten Schikane (e) gegrüßt. Ohne Anhänger kein Problem. Mit Anhänger schaffen wir es grade so mit Absteigen und Anheben des Fahrrads hindurchzukommen, ohne den Anhänger abbauen zu müssen.

Schikane (f) kann dafür wieder seitlich umfahren werden. Hier muss dafür aufgepasst werden, dass der Anhänger nicht an der Asphaltkante kippt. Da auf dem folgenden Weg auch trotz Schikanen ab und zu Motorroller beobachtet werden können, fragt es sich, was der Vorteil der Schikanen gegenüber einem simplen Poller ist.

Kurz bevor wir auf die Falkenseer Straße treffen, schlagen wir einen Haken nach Norden. Prinzipiell kann geradeaus abgekürzt werden – die Qualität des Wegs ist jedoch ungeeignet für schmale Reifen oder gar für Anhänger.

In Schönwalde werden wir dann von einem nach Verwaltungsvorschrift zur StVO §2 Nummer 33 nicht zulässigen benutzungspflichtigen linksseitigen Radweg begrüßt (g1).

www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26012001_S3236420014.htm

Tipp: Wird statt der Radwegbeschilderung dem roten Pfeil gefolgt, kann über die Fehrbelliner Straße mit Vorfahrt und ohne Absteigen beim Fußgängerüberweg gefahren werden.

Es geht nun nach Südosten durch Schönwalde hindurch. Nach Verwaltungsvorschrift zu §2 Nummer 23 ist der Radweg an der Fehrbelliner Str. und Berliner Allee bekanntlich sowieso nicht für Lastenräder und Fahrräder mit Anhänger benutzungspfichtig. Aufgrund der geringen Breite und der vielen Einfahrten ist die Benutzungspflicht vermutlich sowieso juristisch angreifbar. Aber wir schweifen ein wenig ab. Wir haben hier mit Anhänger die Wahl zwischen Pest und Cholera:

1) Auf dem Radweg fahren. Dabei wird man an Einfahrten und Kreuzungen ggf. übersehen (g2, g3) und hat keine Möglichkeit, andere Radfahrer sicher zu überholen. Als Krönung muss man an den Rand fahren, falls ein Rollstuhl, Kinderwagen oder gar ein anderer Verrückter mit Fahrradanhänger entgegenkommt oder

2) Auf der Fahrbahn fahren und den Zorn einiger Autofahrer auf sich nehmen. Diese Situation wird sicherlich Familien mit Anhängern zu gut bekannt vorkommen und ist sehr schade. In Schönwalde kann an einem sehr schönen Spielplatz (5) Pause gemacht werden.

Wieder auf Berliner Grund wird in den Eiskellerweg eingebogen und weiter auf dem Mauerradweg gefahren. Hier wird auch bei Nutzung der Abkürzung weitergefahren. Der Weg durch den Spandauer Forst ist bei schönem Wetter und Wochenende sehr gut besucht und dafür etwas eng. An einigen Stellen gibt es Unebenheiten durch Wurzeln.

Bei der Überquerung der Spandauer Straße (h) gibt es zur Hilfe eine neue Mittelinsel. Leider ist diese zu klein um mit Fahrrad und Anhänger darauf zu passen. Platz wäre ausreichend vorhanden.

Vorbei an der Spektelake und dem Spektesee folgt nun der Endgegner an Barriere: Die Schikane an der Bötzowbahn (i). Hier muss der Anhänger abgekoppelt und Fahrrad sowie Anhänger einzeln auf die andere Seite geschoben werden. Der Übergang entspricht leider den aktuellen Standards für Bahnübergänge – hier wird deswegen wohl auch nicht zu bald etwas besser werden. Ein Hoffnungsschimmer liegt im Bau des Radschnellwegs 8, wodurch vielleicht eine Schranke geschaffen wird.

https://www.infravelo.de/projekt/nonnendammallee-falkenseer-chaussee/

Interessanterweise existiert im Spandauer Forst direkt am Güterbahnhof Berlin-Spandau Johannesstift ein Bahnübergang ohne Schranken und ohne Schikane. Hier ist zwar nicht so viel Verkehr wie im Spektegrünzug, durch das Hundeauslaufgebiet und den nahen Wildpark ist trotzdem immer etwas los.

Wir fahren abschließend im Spektegrünzug gemütlich weiter in Richtung Bahnhof und schlängeln uns durch viele Spaziergänger. Wer sich die Altstadt noch nicht zu Beginn der Tour angesehen hat, hat nach der Tour die Möglichkeit, dort einzukehren.

(Text von Johannes Petzold)

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https://berlin.adfc.de/artikel/die-familienfreundlichste-radtour-durch-spandaus-norden

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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