Unser Verkehrswende Banner beim Klimastreik im September 2022

Unser Verkehrswende Banner beim Klimastreik im September 2022 © ADFC

#BerlinWillKlima: Verkehrswende-Block beim Großstreik am 10. Februar 2023

 

Der ADFC Berlin zeigt zusammen mit Fridays For Future Berlin am Freitag, den 10. Februar, dass Berlin von der künftigen Landesregierung deutlich entschlosseneres Handeln für den Klimaschutz und sichere Radinfrastruktur erwartet. Seid dabei!

 

Unter dem Motto #BerlinWillKlima ruft Fridays For Future am 10. Februar 2023, zwei Tage vor der Wiederholungswahl zum Großstreik auf. Zum internationalen Winter Bike To Work Day am 10. Februar schließen wir uns in diesem Jahr dem Großstreik an. Ab 12 Uhr treffen wir uns am Roten Rathaus und führen den Verkehrswende-Block im Demo-Zug an.

Der ADFC Berlin fordert: "Mehr Radverkehr für den Klimaschutz!" - Damit setzen wir den Fokus auf einen klimafreundlichen Verkehr, um klimaschädliches CO2 einzusparen und so für mehr Lebensqualität für alle zu sorgen!

 

Mittlerweile liegt das Berliner Radnetz als Teil des Berliner Radverkehrsplans vor und legt die Mindeststandards und den ambitionierten Zeitplan für den Ausbau der Radwege fest. Dieser Erfolg der rot-grün-roten Regierung muss nun vom Papier auch auf der Straße ankommen. Denn statt Flickwerk und Wegen, die im Nichts enden, braucht Berlin dringend ein durchgängiges Netz an guten Radwegen. Nur so kommen die Menschen sicher und bequem, gesund und klimafreundlich auf ihren Wegen durch die Stadt.

Während Berlin immer wärmere Winter erlebt und in Brandenburg im Sommer die Wälder brennen, hakt es in Berlins Verwaltung weiterhin beim schnellen Radweg-Ausbau. Die Klimakrise macht es nötig, ordentlich Tempo beim Klimaschutz zu machen und den klimafreundlichen Radverkehr schnell durch mehr und bessere Infrastruktur zu stärken.

Als ADFC Berlin führen wir den Verkehrswende-Block an und setzten so auf der zentralen Kundgebung mit zehntausenden Menschen ein starkes Zeichen für die Verkehrswende und den Klimaschutz.

Zusammen im Verkehrswende-Block

Gemeinsam mit anderen Initiativen machten wir deutlich, dass die Einhaltung des 1,5°-Zieles des Pariser Klimaabkommens nur mit konsequentem Umstieg auf Rad, Bus und Fuß-Verkehr möglich ist.

Sei dabei und komm ab 12 Uhr ans Rote Rathaus! Du erkennst uns an ADFC-Fahnen; die Block-Aufstellung veröffentlichen wir kurz vor der Demo hier. Wir freuen uns über Menschen, die beim Tragen des Frontbanners mit anpacken. Du kannst aber auch per Rad kommen und dein Fahrrad im Demo-Zug schieben.

Mehr dazu, warum der ADFC den Klimastreik von Fridays For Future unterstützt findest du hier.

Zu den Wahlprüfsteinen des ADFC Berlin gelangst du hier.

Zum Forderungskatalog des ADFC Berlin an die Landesregierung kommst du hier.

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https://berlin.adfc.de/artikel/berlinwillklima-verkehrswendeblock-beim-grossstreik-am-10-02-2023

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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