Mit dem Rad zur Arbeit

Der Grundgedanke der Aktion war einfach: Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, tut etwas für seine Gesundheit und schont die Umwelt.

Die Länge der Strecke war kein Kriterium. So fuhren Pendler zum Beispiel mit dem Rad zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle. Das Ergebnis war ein gesunder Start in den Arbeitstag und langfristig mehr Fitness. Bereits 30 Minuten Bewegung pro Tag steigern die Leistungsfähigkeit und senken das Krankheitsrisiko. Oft fehlt nur ein kleiner Impuls, um die „guten Vorsätze“ umzusetzen.

„Mit dem Rad zur Arbeit“ versteht sich als Motivator. Die Aktion wird seit 2001 vom ADFC Bayern und der AOK Bayern veranstaltet. Seit 2003 findet sie auch bundesweit statt. Weitere Partner in Bayern sind das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit Schirmherrin Staatsministerin Melanie Huml, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DBG) Bayern.
Jährlich beteiligen sich über 55.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 9.000 Betrieben.

Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit 2019":

Vom 1. Mai bis 31. August hieß es wieder: Kilometer auf dem Weg zur Arbeit sammeln - im Firmenteam oder auch allein. 2019 hat die Aktion bayernweit fas 70.000 Menschen bewegt - knapp zehn Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie. Insgesamt radelten die Teilnehmer mehr al 15 Millionen Kilometer. Durch den Verzicht aufs Auto haben sie damit über 2.7000.000 Kilogramm CO2  eingespart.

Melden Sie sich jetzt an!

Mit dem Rad zur Arbeit - Aktion

 

Fahrradfreundlicher Arbeitgeber und Zertifizierung

Der ADFC Bayern hilft Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter*innen für den Arbeitsweg zum Umstieg aufs Rad zu motivieren. Mit welchen Aktionen und Maßnahmen Betriebe den Radverkehr gezielt fördern können, erfahren Sie in der Rubrik Fahrradfreundlicher Arbeitgeber.

Verwandte Themen

Wo ist der Radweg?

10 Tipps zum Radfahren im Winter

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Infrastruktur: Viele Menschen fahren das ganze Jahr über mit dem…

Radweg in Berlin Kreuzberg im Winter

Winter Bike To Work Day am 11. Februar 2022 in Berlin

#WinterBikeToWorkDay: Bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad unterwegs. Zum Internationalen Winter Bike To Work Day feiern…

ADFC-RadForum am 15.2. - Cape Reviso und Open Bike Sensor

Alle Radfahrenden kennen das Problem: Pkw-Überholvorgänge mit zu geringem Abstand. Mit dem OpenBikeSensor kann dieser…

Neue Mobilität bei der VELOBerlin

Fahrradfestival VELOBerlin bringt neue Mobilität in den alten Flughafen

Am 6. und 7. Mai 2023 war der ADFC Berlin einer von über 200 Ausstellenden vor 17.000 Fahrradfans bei der VELOBerlin am…

Fahrradparken am Bahnhof Eberswalde

Mit Rad und Bahn: Pendeln für die Verkehrswende

Immer mehr Menschen pendeln zwischen Berlin und Brandenburg. Statt Verkehrskollaps und Autostau, wollen die Länder auf…

ADFC-Fahrrad-Checks

ADFC-Fahrrad-Checks 2024

Komm zu unseren kostenlosen ADFC-Fahrrad-Checks: Wir geben Tipps und helfen dir, dass Du und Dein Fahrrad sicher und…

Der ADFC ist als Partner beim Stadtradeln-Auftakt dabei.

Stadtradeln 2022: Berlin radelt für ein gutes Klima

Der ADFC Berlin unterstützt die Aktion Stadtradeln: Vom 03.06. - 23.06.2022 traten wieder tausende Berlinerinnen und…

Spendenradeln bei der PSD-Herzfahrt

Aufs Rad für den guten Zweck: Spendenradeln für gesunde Kinderherzen

Mach mit vom 21.-28. August 2022: Bei der 9. PSD HerzFahrt treten auch in diesem Jahr wieder Jung und Alt, Sport- und…

Menschen auf dem Fahrrad für die Aktion Stadtradeln 2023 vor Berliner Wahrzeichen

STADTRADELN 2023: Radeln für ein gutes Klima

Der ADFC Berlin unterstützte die Aktion STADTRADELN vom 1. Juni - 21. Juni 2023. Wieder traten tausende Berliner:innen…

https://berlin.adfc.de/artikel/mit-dem-rad-zur-arbeit-1-704caf30aa-11

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt