Radtouren

ADFC Radtouren © Hannelore Lingen

Aktuelle Teilnahmebedingungen für Radtouren des ADFC Berlin

 

Was ist bei der Auswahl und der Teilnahme an Radtouren des ADFC Berlin zu beachten?

 

Es liegt im Ermessen der Tourenleiter*innen, ob eine Tour mit oder ohne Anmeldung angeboten wird bzw. eine Höchstteilnehmerzahl gilt. Näheres kann der Tourenbeschreibung entnommen werden.

Wer haftet auf ADFC Radtouren?
Erwachsene Teilnehmende tragen selbst das allgemeine Risiko, das die Teilnahme am Straßenverkehr mit sich bringt. Sie sind deshalb für die Einhaltung der Verkehrsvorschriften (StVO und technische Sicherheit des Fahrrades nach StVZO) selbst verantwortlich und haften für Schäden gegenüber Dritten oder anderen Teilnehmenden nach den gesetzlichen Vorschriften. Kinder unter 8 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen mitfahren. Möchten ältere Kinder bis 14 Jahre ohne Begleitung der Eltern an Touren teilnehmen, benötigen sie eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.

Welche Tour ist für mich die richtige?
Die ADFC Radtouren richten sich an ganz unterschiedliche Zielgruppen. Die Touren sind mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden gekennzeichnet, die sich an der Länge, der Geschwindigkeit, der Steigung und dem Straßenbelag orientieren. Alle Teilnehmer*innen werden gebeten, die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen. Über die Suchfunktionen kann jeder die Wunschradtour schnell finden. Bitte auch für zweckmäßige Bekleidung sorgen, Verpflegung und ein kleines Reparaturset mitbringen.

Was ist bei Eintagestouren zu beachten?
Bei einigen Touren ist eine Anmeldung erforderlich (orangener Anmeldebutton ist aktiviert). Wird der Button nicht angezeigt, kann spontan ohne Anmeldung teilgenommen werden. Start- und Endpunkte sind meist Bahnhöfe. Viele Touren enden nicht am Ausgangspunkt. Die Touren finden bei jedem Wetter statt, jedoch ggf. verkürzt. Bei Erkrankung, Fahrplanänderungen der Bahn, Unwetterwarnungen usw. sind Tourenänderungen/Stornierungen möglich. Die aktuellen Informationen werden bis 18.00 Uhr des Vortages bei der jeweiligen Tour veröffentlicht. Die Tourenleiter*innen haben das Recht, Zuspätkommenden abzusagen. Sie sind auch berechtigt, die Teilnehmerliste vor Beginn der Tour unterschreiben zu lassen und den Teilnahmebeitrag zu kassieren. 
 
Was sind Entdeckertouren?
Entdeckertouren sind Tagestouren mit einem besonderen thematischen Schwerpunkt Die Tourenleiter*innen halten in regelmäßigen Abständen an Sehenswürdigkeiten oder besonderen Orten und vermitteln kulturelle und geschichtliche Inhalte. Sie richten sich vornehmlich an Wissensdurstige und an Kultur Interessierte.

Was sind Kieztouren der Stadtteilgruppen?
An einem festgelegten Tag im Mai und im September bieten die 13 Stadtteilgruppen des ADFC Berlin Kieztouren durch ihren Bezirk an. Dabei wird Interessantes im Bezirk vorgestellt oder es stehen besondere verkehrspolitische Themen im Mittelpunkt. Die Touren beginnen immer um 14.00 Uhr, sind auch für Familien geeignet (mederates Tempo), haben eine Dauer von ca. 3 Stunden und sind kostenfrei.

Was gilt bei Radreisen/Mehrtagestouren?
Eine Anmeldung ist immer erforderlich. Weitere Informationen gibt es HIER

Welche Kosten kommen auf mich zu?
Die Teilnahmebeiträge für die von den TourGuides durchgeführten touristischen Radtouren können der unten stehenden Tabelle entnommen werden. Die von den Stadtteilgruppen und Netzwerken des ADFC Berlin durchführten Radtouren haben meist einen verkehrspolitischen bzw. gruppenspezifischen Hintergrund und sind grundsätzlich kostenfrei. 

Bei Tagestouren sind die Kosten für eine evtl. Bahnfahrt, Eintrittsgelder, Besichtigungen und Restaurantbesuche nicht im Teilnahmebeitrag enthalten. Es besteht am Treffpunkt meist die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Teilnehmenden ein Gruppenticket zu kaufen und so gemeinsam zu sparen. Nach Absprache mit den Tourenleitern/Tourenleiterinnen ist es ggf. möglich, auch an anderen Bahnhöfen zuzusteigen. 

Die Teilnahmebeiträge bzw. evtl. Zsatzkosten können der jeweiligen Tourenbeschreibung entnommen werden

Wen kann ich kontaktieren, wenn ich Fragen habe?
Konkrete Fragen zu einer Tour werden von den Tourenleitenden beantwortet. Die Kontaktdaten sind bei der jeweiligen Tour hinterlegt. Bei allgemeinen Fragen gibt die ADFC Landesgeschäftsstelle gerne Auskunft. Kontakt: kontakt@adfc-berlin.de, Tel. (030) 448 47 24, Fax (030) 443 405 20

Teilnahmebeiträge ab 01.03.2022
TourenartADFC MitgliederNormaltarif

Ermäßigung

Tagestour4,00 €8,00 €4,00 € 
Halbtagestour3,00 €6,00 €3,00 €
Feierabendtour2,00 €4,00 €2,00 €
Entdeckertour7,00 €10,00 €7,00 €











Der Ermäßigungstarif gilt für Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Studenten und Schüler. Kinder bis 14 Jahre nehmen an Tagestouren kostenlos teil. Bitte den Teilnahmebeitrag möglichst passend mitbringen.

 

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https://berlin.adfc.de/artikel/aktuelle-teilnahmebedingungen-fuer-radtouren-des-adfc-berlin

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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