Das Fahrrad feiern: ADFC Berlin auf der Fahrradmesse VELOBerlin

 

Nach zwei Jahren Pandemiepause öffnet die VELOBerlin am 9. und 10. April 2022 wieder ihre Tore am historischen Flughafen Tempelhof.

 

Auf dem Festival für alle Facetten des Fahrradfahrens werden über 200 Aussteller:innen rund ums Rad und tausende Fahrradfans erwartet. Danke für deinen Besuch beim ADFC Berlin auf der VELO-Messe!

Erfolgreicher Messeauftritt

Vielen Dank an alle Besucher*innen am ADFC-Stand, bei den verkehrspolitischen Talks oder beim Fahrradcheck und der Codierung!

Der ADFC Berlin bietet vor dem Eingang den beliebten Fahrrad-Check an. Kostenlos prüfen Expert:innen Ihr Rad auf Verkehrssicherheit und geben Tipps zum sicheren Radfahren im Stadtverkehr. Über Spenden freuen wir uns. Ebenfalls am Eingang Tempelhofer Feld bieten wir eine Codierung an. Mit der langlebigen Fräs-Codierung markieren wir eure Fahrräder und erschweren Dieben das Handwerk.

Im Hangar 5 und dem überwiegend überdachten Flugfeld präsentieren über 200 Aussteller ihre Neuheiten und Trends. Dort ist auch der ADFC Berlin sowie unser freies Lastenradprojekt fLotte Berlin präsent. Die praktischen Räder zum Kinder- oder Lastentransport können direkt auf den großen Teststrecken und Action Parcours ausprobiert werden.

Weltrekordhalter:innen und Diversität-Talks

Das vielfältige Rahmenprogramm mit Präsentationen und Talks, Workshops und Bike Shows, kurzen packenden Rennen und einem köstlichen kulinarischen Angebot im Street Food Market lädt zum Verweilen, zu Austausch und Inspiration ein.

Wenn Radfahren für alle möglich sein soll, müssen wir auch alle Bedürfnisse berücksichtigen. Sichtbar wird immer mehr: die Stadt, die Radwege, Rennrad- und MTB Strecken sind für alle da und werden immer weiblicher! Der Sonntag auf dem Fahrradfestival wird mit VELOWomen zum Tag der Diversität mit spannenden Impulsen zu Frauen in der Fahrradbranche, Technik- und Ergonomieworkshops, Podien zur Mobilitätskultur und viel Raum für Vernetzung. Für den ADFC Berlin spricht Katja Leyendecker schon am Samstag um 11:30 Uhr zum Thema “Wo mehr Frauen Radfahren!”. Am Sonntag referieren ADFC-Landesvorstand Frank Masurat und politische ADFC-Referentin Solveig Selzer um 12:30 Uhr über drei Jahre Mobilitätsgesetz: “Wann kommt es auf der Straße an?”

Zwei besondere Persönlichkeiten berichten von ihren Weltrekorden – Abenteuer, die man am besten auf zwei Rädern erlebt. Monika Sattler fuhr als erste Frau die Spanienrundfahrt, alleine und wenige Stunden vor den rein männlichen Profimannschaften. Nach Rekordfahrten wie Trans Eurasien und vom Nordkap nach Kapstadt umrundete Jonas Deichmann 2020 und 2021 die Welt als Triathlon.

„Fahrräder sind systemrelevant, Pop-Up Bikelanes wurden gebaut und ein Minister fährt mit dem Fahrrad zur Vereidigung. Es ist viel passiert in den letzten Jahren. Endlich können wir das Radfahren wieder live feiern und laden alle Fahrradbegeisterten herzlich zur VELOBerlin ein“, freut sich Velokonzept-Geschäftsführerin Isabell Eberlein.

Schicke Stadtflitzer und die Lust an der Last

Im Fokus stehen 2022 neben den Neuheiten aus den Bereichen E-Bike und Urban auch leichte Kinder- und Jugendräder, Lastenräder für Familien und Gewerbe in der besonderen VELOTransport Ausstellung sowie der große Trend der Gravelbikes für sportives Radfahren in jedem Gelände. Robuste Komponenten, praktische Accessoires, Radreiseangebote und digitale Dienstleistungen ergänzen die umfassenden Ausstellungen.

Die verschiedenen Modelle konnten auf der überdachten großen Teststrecke und dem Open Air Speed Test Track ausprobiert werden. Für Fahrtechniktrainings und besondere Testeinheiten standen der Kids Parcours, ein Pumptrack und eine BMX Area bereit.

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https://berlin.adfc.de/artikel/9-und-10-april-adfc-berlin-auf-der-fahrradmesse-veloberlin-1

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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