Sternfahrt 2021 auf der Autobahn

Sternfahrt 2021 auf der Autobahn © ADFC Berlin

Rauf aufs Rad: ADFC-Sternfahrt am 12. Juni 2022

 

Am 12. Juni 2022 findet die große ADFC-Sternfahrt statt. Aus Berlin und der ganzen Region fahren zehntausende Radfahrer:innen zum Großen Stern, auch über Autobahnen: „Rauf aufs Rad – #Verkehrswende jetzt umsetzen!" - sei dabei!

 

18 Routen durch Berlin

Aus allen Himmelsrichtungen rollen Radfahrerinnen und Radfahrer zum Großen Stern. Das Besondere an der ADFC-Sternfahrt: Einsteigen kann frau/man in verschiedenen Orten in Brandenburg und in der ganzen Stadt Berlin. Für Kinder und deren Eltern gibt es eine kürzere Kinderroute. Auf ihr können Familien in kindergerechtem Tempo vom Bahnhof Jannowitzbrücke zum Großen Stern fahren.

Die Hälfte der Routen trifft im Bereich Wannsee zusammen und rollt über die AVUS nach Norden. Die anderen Routen treffen sich an der A100 und fahren gemeinsam über den eigens gesperrten Südring. Die Startpunkte in Brandenburg werden oft auch von Radfans aus Berlin und ganz Deutschland per Zug angesteuert, um das Mega-Event in voller Länge zu genießen. Darüber hinaus gibt es Zubringer aus der ganzen Region.

Treffpunkte und Uhrzeiten

Bitte informieren Sie sich wenige Tage vorher noch einmal über Änderungen hier auf der Website. Geplante Abfahrtszeiten sind (Änderungen vorbehalten):

 

Die Karte findest du auch als PDF zum Herunterladen in der Medienbox zum Artikel.

Gemütlich über die Autobahn

Einmal im Jahr nehmen wir uns die Fläche, die sonst von Autos aufgefressen wird! Auf 18 Routen fahren wir zum Großen Stern, unter anderem über die Stadtautobahnen A100 (Südring) und A115 (AVUS) und durch die ganze Stadt. Während wir uns tagtäglich selbst die wenigen Fahrradstraßen mit den Kfz-Fahrenden teilen müssen, bleiben Autobahnen dem motorisierten Verkehr vorbehalten. Deshalb wollen wir genau dort für bessere Bedingungen für den Radverkehr kämpfen – auf diesen zwei Autobahnen.

Umweltfestival am Brandenburger Tor

Beim Ziel begrüßt ADFC-Landesvorsitzender Frank Masurat gegen 15.20 Uhr beim Umweltfestival die Radfahrerinnen und Radfahrer. Fahrradabstellmöglichkeiten stehen zur Verfügung, das Festgelände darf nur zu Fuß betreten werden.

Unterstützen und Weitersagen

Die Sternfahrt ist nur deshalb groß, weil du sie groß machst. Wir setzen auf Unterstützung bei der Werbung und für den reibungslosen Ablauf. Melde dich gerne als Ordnerin oder Ordner! Zum Verteilen haben wir Sharepics und Mobi-Pakete sowie Vorlagen für dein Profilbild und eMail-Signaturen vorbereitet. Bitte teile die Infos und lade Freundinnen und Bekannte ein! Flyer, Plakate und Aufkleber senden wir dir kostenlos zu – bestelle das Paket einfach in unserem Online-Shop.

Den Flyer finfdest du auch zum Herunterladen in der Medienbox zum Artikel.

Einstiegsmitgliedschaft

Im Rahmen der Sternfahrt gibt es vom 10. bis 17. Juni die ermäßigte Einstiegsmitgliedschaft! Für 19 Euro im ersten Mitgliedsjahr seid Ihr pro Haushalt dabei. Kommt während des Umweltfestivals am 12.06. zu unserem ADFC-Stand, oder erledigt es bequem von Zuhause aus! Die Einstiegsmitgliedschaft gibt es nämlich auch digital: Einfach die Webseite www.adfc.de/einstieg besuchen und den Code 54-B11 angeben!

Hintergrund und Details

Details zur Routenführung der 18 Routen findest du in unserer interaktiven Karte (externe Seite inklusive gpx-Download der Routen).
Am Großen Stern treffen sich alle, Ziel ist das Umweltfestival der Grünen Liga am Brandenburger Tor.

Die Kinder- und Familienroute startet auch 2022 an der Jannowitzbrücke. Alle anderen Routen führen über eigens für die Sternfahrt freigegebene Autobahn-Abschnitte des Südrings (A100) oder der A115 (AVUS).

Zubringer

Zubringer-Touren zur Demonstration werden als geführte Radtouren angeboten ohne Polizei. Lediglich die Expressroute ab Frankfurt (Oder) ist Teil der angemeldeten Demonstration. Erfahrene Tour-Guides begleiten die Gruppe. Eine ausreichende Kondition und gute Beleuchtung für die Nachttouren wird vorausgesetzt. Für Versorgung unterwegs und Anreise ist jede:r selbst verantwortlich.

Leipzig: Nachttour startet um 0:45 Uhr
Organisation: ADFC Leipzig und Apricus e.V.
ab Hbf. Leipzig (Westseite) mit folgenden Zwischenpunkten (an/ab):
- Bad Düben, Brunnen / B107 (02:35 Uhr/02:50 Uhr)
- Wittenberg, Aral-Tankstelle (Berliner Straße) (04:35 Uhr/05:20 Uhr)
- Treuenbrietzen, Bahnhof (06:45 Uhr/07:00 Uhr)
- Borkheide, Bahnhof (07:55 Uhr/08:10 Uhr)
- Werder, Bahnhof (09:15 Uhr)

Detaillierte Informationen bei Apricus e.V..

Dessau: Nachttour startet um 3:45 Uhr
Organisation: ADFC Dessau
ab Hbf. Dessau mit Fahrtgeschwindigkeit ca. 24 km/h
Einstieg in die ADFC-Sternfahrt: S-Bhf. Mahlow um 11:35 Uhr

Frankfurt (Oder): Expressroute der ADFC-Sternfahrt startet um 6:45 Uhr
Fahrtgeschwindigkeit ca. 25 km/h bis Bhf. Fürstenwalde, danach 15-18 km/h. Es handelt sich nicht um ein Rennen, die Geschwindigkeit des Führungsteams ist zu beachten; die Gruppe soll geschlossen fahren. Diese Route wird ab Frankfurt (Oder) als Teil der offiziellen Demonstration von der Polizei begleitet.

Szczecin/Stettin (PL): Nachttour des ADFC Berlin startet am Sa. um 21:30 Uhr
Details auf der Unterseite zum Zubringer aus Stettin
Achtung: Erschwerte An-/Rückreise aufgrund von DB-Bauarbeiten und Schienenersatzverkehr!

Häufige Fragen

Weitere wissenswerte Hintergrund-Infos haben wir auf der FAQ-Seite zusammen gestellt.

Die Sternfahrt wird freundlich unterstützt von:

PSD-Bank Berlin-Brandenburg eG
Schwalbe
Grüne Liga – Netzwerk Ökologischer Bewegungen
DRK Kreisverband Reinickendorf-Wittenau und DRK Kreisverband Berlin Nord-Ost
Johanniter-Unfall-Hilfe Berlin

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https://berlin.adfc.de/artikel/adfc-sternfahrt-2022-am-12-juni-2022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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