
ADFC Berlin übergibt Forderungskatalog im Radwege-Kleid © ADFC Berlin / Dirk Deckbar
radzeit 1/26: Neustart fürs Rad
#NeustartFürsRad – Das Fahrrad als Schlüssel für eine gute Stadt für alle so lautet der Titel des neuen Forderungskatalogs des ADFC Berlin für die kommende Legislaturperiode 2026-2031.
Damit richtet sich der ADFC Berlin im Wahljahr an alle demokratischen Parteien. Von Lisa Feitsch
Die Sonne gleißt, doch Johanna strahlt: Sie trägt heute das berühmte Radwege-Kleid der Berliner Künstlerin Athena Macke – und übergibt darin den neuen Forderungskatalog des ADFC Berlin an die verkehrspolitischen Sprecher:innen der Berliner Parteien. Ein halbes Jahr vor der Berlin-Wahl setzt der ADFC Berlin damit am 11. März ein starkes Zeichen für eine gute und gerechte Mobilität für alle.
„Die Berliner Verkehrspolitik steckt fest. Die letzten Jahre waren verlorene Jahre für die Mobilität. Berlin braucht einen Neustart fürs Rad – parteiübergreifend, mit klarem Bekenntnis und wirksamer Umsetzung“, mit klaren Worten begrüßt Eberhard Brodhage, Landesvorsitzender des ADFC Berlin, die Politiker:innen vor dem Abgeordnetenhaus. „Gute Radwege machen eine Stadt lebenswert, funktionierend, gerecht, gesund und zukunftsfähig. Jeder Cent, der in den Radverkehr investiert ist, zahlt sich vielfach aus“, erklärt er.
Sind die Radwege da, profitieren alle
Wie Berlin zu einer fahrradfreundlichen und damit zu einer guten Stadt für alle wird, zeigt die neue Publikation mit konkreten Schritten und Lösungen – ganz nach dem Motto „Geht´s den Radfahrenden gut, geht’s allen gut“.
In fünf Kapitel präsentiert der ADFC Berlin, wie konkrete Radverkehrsförderung und eine lebenswerte Stadt zusammenhängen. „Wir sehen, dass sich Menschen in ganz Berlin für Verkehrsberuhigung und Klimaschutz, für lebenswerte Nachbarschaften und Platz für Kinder und ältere Menschen einsetzen“, erklärt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin.
„Mehr Radverkehr ist der Schlüssel zu diesen Zielen – von mehr Radverkehr profitieren alle. Jetzt brauchen wir Politiker:innen, die die Berliner:innen ernst nehmen", fordert sie. “Und die breite, sichere Radwege auf die Straße bringen, wie Johanna heute das Radwege-Kleid.” Am 20. September wird gewählt.
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