
Der ADFC Berlin bringt den Forderungskatalog #NeustartFürsRad ins Abgeordnetenhaus © ADFC Berlin / Dirk Deckbar
#NeustartFürsRad - Das Fahrrad als Schlüssel für eine gute Stadt für alle
Der neue Forderungskatalog 2026-2031 trägt den Titel "#NeustartFürsRad – Das Fahrrad als Schlüssel für eine gute Stadt für alle". In fünf Kapiteln finden sich darin Maßnahmen und Lösungen, wie Berlin von mehr Fahrradförderung profitieren kann.
Neustart fürs Rad - Das Fahrrad als Schlüssel für eine gute Stadt für alle
Berlin fährt Rad – und das ungeachtet der mangelhaften oder fehlenden Infrastruktur. Für viele Menschen in Berlin bedeutet das Fahrrad Alltagsmobilität. Ihre Wege auszubauen heißt Gleichberechtigung zu schaffen.
Sind die Radwege da, profitieren alle
Die Förderung des Radverkehrs wirkt sich positiv auf die gesamte Stadt aus – und muss damit parteiübergreifend und beständig das Ziel sein.
Gut für die Gesundheit: Menschen, die aufs Rad umsteigen, bewegen sich mehr und wirken damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas oder Depressionen entgegen. Weniger Abgase und weniger Lärm bedeuten saubere Luft und erholsamen Schlaf für alle.
Gut für das Miteinander, gut für lebendige Kieze: Menschen auf dem Rad nehmen ihre Umgebung mit offenen Augen und Ohren wahr. Begegnungen entstehen, die Verbundenheit mit der Nachbarschaft wächst. Man sieht sich, man grüßt sich. Vertrauen und Miteinander steigen. Können alle gut unterwegs sein, steigt die gesellschaftliche Teilhabe. Die Demokratie profitiert.
Gut für Wirtschaft, gut für den lokalen Handel: Mehr Radverkehr, mehr Wegeketten. Gibt es ein vernünftiges Wegenetz, suchen Menschen ihre lokalen Geschäfte, Cafés und Restaurants auf. Das Fahrrad ist außerdem, ungeachtet des eigenen Geldbeutels, für alle das günstigste und oft das schnellste von Tür- zu-Tür-Verkehrsmittel.
Gut für Kinder, gut für ältere Menschen: Geschützte Radwege auszurollen heißt auch, Kinder können selbstständig zur Schule, zur Kita und zu den Freizeitaktivitäten kommen. Radfahrende weichen nicht mehr wegen Falschparkern auf dem Radstreifen auf den Gehweg aus. Der Verkehr wird übersichtlicher und sicherer für alle.
Gut für alle, die aufs Auto angewiesen sind: Mehr Radverkehr entlastet die Straßen. Rettungskräfte stehen weniger im Stau. Wer das Auto braucht, kommt besser ans Ziel. Mehr Miteinander, mehr Gesundheit und Zufriedenheit – das alles kann Berlin gut brauchen.
Ein Appell an alle demokratischen Parteien
Mit dem vorliegenden Forderungskatalog 2026-2031 wendet sich der ADFC Berlin an alle demokratischen Parteien Berlins. In fünf Kapiteln stellt diese Publikation Maßnahmen und Lösungen vor. Es ist auch ein dringender Appell an die kommende Regierung, das Mobilitätsgesetz einzuhalten und umzusetzen. Denn das Fahrrad ist Schlüssel für eine gute Stadt für alle.
Legen wir los! - hier geht's zu den 5 Unterkapiteln unseres Forderungskatalogs 2026 - 2031:
Für ein funktionierendes Berlin
ARAS – Aufgeweiteter Radaufstellstreifen
AV – Ausführungvorschrift (z. B. AV Stellplätze)
BVG – Berliner Verkehrsbetriebe
HVS – Hauptverkehrsstraße
LSA – Lichtsignalanlage (Verkehrsampel)
Lkw – Lastkraftwagen
RSV – Radschnellverbindungen/ Radschnellwege
RVA – Radverkehrsanlagen
StVG – Straßenverkehrsgesetz
StVO – Straßenverkehrsordnung
VBB – Verkehrsverbund Berlin Brandenburg
VSP – Verkehrssicherheitsprogramm
Herausgeber:
Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Landesverband Berlin e.V. (ADFC Berlin), Yorckstraße 25, 10965 Berlin
Tel. (030) 448 47 24
Fax: (030) 44 34 05 20
E-Mail: kontakt [at] adfc-berlin.de
Webseite: berlin.adfc.de
Projektleitung: Marlene Alber
Redaktion: Lisa Feitsch
Layout und Gestaltung: Schirin Rajabi
Druck der Printausgabe: PinguinDruck GmbH
Bildnachweise: ADFC / APRIL Agentur
Besonderer Dank geht an all die ADFC-Aktiven, die an der Publikation mitgewirkt haben.






