Fahrrad-Reparatur-Kurse in der Selbsthilfe-Werkstatt des ADFC Berlin

 

In der Selbsthilfe-Werkstatt (SHW) des ADFC Berlin finden regelmäßig Fahrrad-Reparatur-Kurse statt.

 

Jeden Dienstag und Donnerstag ab 18 Uhr vermittelt unser Kursleiter Gerald Strahl Grundkenntnisse und Reparaturtipps rund ums Fahrrad.

 

Ein platter Reifen, eine schlecht eingestellte Schaltung oder ein kaputtes Licht – auch das eigene Fahrrad ist nicht immer fit. Aber warum das Fahrrad gleich in die Werkstatt geben, wenn man mit ein paar eigenen Handgriffen Abhilfe schaffen kann?!

Wie ihr euer Fahrrad repariert, pflegt und wartet, lernt ihr in den regelmäßigen Werkstattkursen des ADFC Berlin.

Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt über die unten stehenden Termine, die zu unserem Buchungsportal weiterleiten. Anmeldungen per Telefon oder E-Mail sind nicht möglich. Bei einer Buchung zum Mitgliedstarif bitte unbedingt den Mitgliedsausweis beim Kursleiter vorzeigen!

Stornierungen werden nicht erstattet!

Neue Termine werden (sofern vorhanden) immer Mittwochs online gestellt!

Detaillierte Kursinhalte findet ihr unter den Terminen auf dieser Seite.

Zur Klärung etwaiger Fragen sind wir vorab unter werkstattkurse [at] adfc-berlin.de erreichbar.

PS: Wenn es einmal nur darum geht, eine Kleinigkeit am Fahrrad selbst zu reparieren, dann bist du in unserer Selbsthilfe-Werkstatt herzlich willkommen!

 

Aktuelle Termine:

 

 

 

Inhalte Werkstattkurs Basiswissen

Teil I (ca. 1–1,5 Stunden)

  • Aus- und Einbau des Hinterrades (nicht beim Hollandrad)
  • Reifen- und Schlauchwechsel
  • Flicken eines Schlauches

Teil II (ca. 1–1,5 Stunden)

  • Aus- und Einhängen der Bremse
  • Bremsbelagwechsel
  • Einstellen der Bremse
  • Kettenpflege

Bitte bringen Sie, wenn möglich, Ihr eigenes Fahrrad mit, so dass die Übungen mit Ihren Fahrrädern durchgeführt werden können. Es kann mit max. vier Fahrrädern gleichzeitig gearbeitet werden; der Kursleiter entscheidet über die Radauswahl.

Wer noch mehr an seinem Fahrrad arbeiten möchte, sollte die Fortgeschrittenen-Kurse besuchen.

Inhalte Werkstattkurs für Fortgeschrittene 1

Teil 1 (ca. 1–1,5 Stunden)

  • Nachstellen und Erstjustage der Kettenschaltung (Umwerfer und hinteres Schaltwerk)
  • Einstellen der verschiedenen Nabenschaltungen

Teil 2 (ca. 1–1,5 Stunden)

  • Kettenwechsel
  • Ritzeldemontage
  • Achter zentrieren, Speiche ersetzen
  • Steuersatz einstellen
  • Schalt- oder Bremszugwechsel
  • Reparatur der Lichtanlage
  • Lager der Laufradnaben einstellen

Bitte bringen Sie, wenn möglich, Ihr eigenes Fahrrad mit, so dass die Übungen mit Ihren Fahrrädern durchgeführt werden können. Es kann mit max. vier Fahrrädern gleichzeitig gearbeitet werden; der Kursleiter entscheidet über die Radauswahl.

Inhalte für Werkstattkurs für Fortgeschrittene 2

Antriebswechsel komplett

  • Ketten- und Kassettenwechsel
  • Kurbelgarnitur- und Kettenblattwechsel
  • Innenlagertausch (Vierkant/Hollowtech II)
  • Schalträdchen erneuern
  • Schaltzug- und Schalthülle wechseln

auf Wunsch:

  • Austausch Schaltwerk und Umwerfer

Bitte bringen Sie, wenn möglich, Ihr eigenes Fahrrad mit, so dass die Übungen mit Ihren Fahrrädern durchgeführt werden können. Es kann mit max. vier Fahrrädern gleichzeitig gearbeitet werden; der Kursleiter entscheidet über die Radauswahl. Es werden Fahrradrahmen und Kurbeln für Übungen zu Innenlager- und Kurbeltausch zur Verfügung gestellt.

 

Kursinhalte „Das Reiserad“

theoretischer Teil (ca. 1 Stunde)

Wir unterhalten uns über die Austattung und den Aufbau des Reiserades, d.h. gehen systematisch die einzelnen Komponenten durch. Wichtige Kriterien sind dabei Langlebigkeit, Reparierbarkeit (unterwegs!) sowie die Ersatzteilversorgung. Darüber hinaus sprechen wir über eine sinnvolle Werkzeugausstattung und die verschiedenen Möglichkeiten, das Gepäck mit dem Fahrrad zu transportieren.

praktischer Teil (ca. 2 Stunden)

In Abstimmung mit den Kursteilnehmern führen wir Reparaturübungen durch, die über die in den anderen Kursen vermittelten Kenntnisse hinausgehen bzw. diese ergänzen.

Zum Beispiel:

  • Einstellung Nabenlager
  • Reparatur einer gerissenen Kette
  • Speichen Ersetzen / behelfsmäßiges Zentrieren

Bitte bringen Sie – so vorhanden – Ihr Reiserad mit!

Kursinhalte „Laufradbau“

Bitte beachten Sie: Der Kurs ist in zwei Teile geteilt, die an unterschiedlichen Tagen stattfinden. Die beiden Teile sind nur zusammen buchbar.

Laufradbau 1

Zunächst werden die für den Laufradbau relevanten Komponenten vorgestellt. Anschließend können die Teilnehmer die Speichenlänge für die von ihnen gewählte Nabe-Felge-Kombination berechnen und das mitgebrachte Material diesbezüglich überprüfen.

Danach wird Schritt für Schritt ein intuitives Einspeichschema erläutert und parallel dazu das Laufrad aufgebaut.

Laufradbau 2

Zunächst werden eventuelle Rückstande aus Kursteil 1 aufgeholt und das Laufrad auf korrekte Einspeichung kontrolliert. Anschließend wird das Laufrad systematisch auf die erforderliche Speichenspannung gebracht; diese wird mit einem Tensiometer kontrolliert. Mehrfaches „Abdrücken“ und ein anschließendes Feinzentrieren sorgen dafür, dass ein langlebiges und robustes Laufrad entsteht.

Allgemeine Hinweise:

  • Material (Nabe, Felge) und Speichen bzw. Nippel passender (!) Länge über den ADFC bestellen oder mitbringen
  • so vorhanden, bitte den eigenen (mobilen) Zentrierständer mitbringen
  • für Teilnehmende ohne eigenes Material stellt der Kursleiter einen Materialsatz à zwei Teilnehmer bereit (bitte Bedarf nach Buchung per E-Mail anfordern)

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https://berlin.adfc.de/artikel/fahrrad-reparatur-kurse-in-der-selbsthilfe-werkstatt

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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