
Bild Radfahrende Mahnwache c.dürschlag © c.dürschlag
Berlin trauert um den Radaktivisten Natenom
Gedenkfahrt zum zweijährigen Todestag von Radaktivist Natenom. Er wurde im Januar 2024 von einem Autofahrer auf einer Landstraße bei Neuhausen (Enzkreis) überfahren und verstarb noch an der Unfallstelle. NATENOM ist nicht vergessen!
Berlin trauert um den Radaktivisten Natenom
Am Samstag 31.Januar 2026 um 13:00 Uhr
vom Olof-Palme-Platz - vor dem Elefantentor
Budapester Straße 34, 10787 Berlin.
Wir fahren: Budapester Straße - Kantstraße - Joachimsthaler Straße - Kurfürstendamm - Olivaer Platz - Konstanzer Straße - Berliner Straße - Mahnnheimer Straße - Brandenburgische Straße - Hohenzollerndamm - Sächsische Straße - Düsseldorfer Straße - Uhlandstraße - Berliner Straße - Bundesallee - Spichernstraße - Nürnberger Straße - Lietzenburger Straße –Ansbacher Straße - Hohenstaufenstraße - Münchener Straße - Westarpstraße - Bayerischer Platz - Grunewaldstraße - Martin-Luther-Straße - Kleiststraße - Keithstraße - Kurfürstenstraße - Budapester Straße – Abschlusskundgebung vor dem Elefantentor
Viele trauern um den Radaktivisten Natenom
Andreas Mandalka der Mensch hinter Natenom engagierte sich an der Entwicklung des OpenBikeSensor. Der am Lenker montierte Sensor misst die Abstände von Radfahrenden zu Kraftfahrzeugen beim Überholen. Natenom dokumentierte unter anderem auf seinem Blog die Gefährdung von Radfahrenden durch mit zu geringem Abstand Überholende KFZ. Behörden warf er fehlenden Willen zur Strafverfolgung gemeldeter Verstöße vor.
Dienstagabend des 30. Januar 2024 starb Natenom. Er wurde auf der Landstraße L 574, überfahren von einem 77-jährigen Autofahrer. Im Polizeibericht stand: „Aus noch unbekannter Ursache kollidierte der Citroen-Fahrer mit dem vorausfahrenden Mountainbike Fahrer. Der 43-Jährige erlitt durch den Verkehrsunfall schwerste Verletzungen und verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle“. Andreas Mandalka war also auch mit seiner gelben Warnweste ‚übersehen‘ worden.
Das Amtsgericht Pforzheim verhängte gegen den Fahrer per Strafbefehl - ein zweimonatiges Fahrverbot und eine Geldstrafe in Höhe von 150 Tagessätzen. Der Unfallverursacher legte dagegen zunächst Widerspruch ein, akzeptierte dann aber doch den gegen ihn verhängten Strafbefehl, – und fährt weiter mit dem Auto.
Zum Jahrestag des Unglücks werden in Deutschland viele Gedenkfahrten stattfinden. Im Süden findet eine zentrale Gedenkveranstaltung am Samstag, 31.01.2026 um 11:00 vor der Staatsanwaltschaft 75175 Pforzheim, Lindenstraße 3, statt
Info zur NATENON Demo in Baden Württemberg auf der Webseite des ADFC Pforzheim








