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            <title>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Berlin e. V.</title>
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            <description>RSS-Newsfeed mit Neuigkeiten, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Berlin e. V.</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Berlin e. V.</copyright>
            
            <pubDate>
                Thu, 06 Aug 2026 22:02:50 +0200
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                        <guid isPermaLink="false">news-71172</guid>
                        <pubDate>
                            Thu, 16 Jul 2026 09:40:00 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Wahlprüfsteine 2026: Bekommt Berlin den #NeustartFürsRad? </title>
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                                https://berlin.adfc.de/artikel/wahlpruefsteine-2026-berlin
                            
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                        <description>Die Berliner:innen wollen sicher, stressfrei und gesund mobil sein. Dafür braucht die Stadt den #NeustartFürsRad. Was sagen die demokratischen Parteien? Der ADFC Berlin hat nachgefragt und veröffentlicht die Ergebnisse zur Abgeordnetenhaus-Wahl 2026.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p></p><h2><span><strong>Auf einen Blick: Wie sich die Parteien unterscheiden</strong></span></h2>
<h3><strong>Verkehrswende</strong></h3>
<ul class="listicon2"><li data-list-item-id="e4acdfbdf27be660aa8c453cf2dd11461"><span>Die CDU steht für eine Verkehrspolitik, die das Auto in den Mittelpunkt stellt.</span></li><li data-list-item-id="e34c9295d9f06028e99af222f0c375bb8"><span>Die SPD spricht sich entgegen ihrer Koalitionspolitik mit der CDU für Verkehrsberuhigung und eine Förderung des Umweltverbund mit Fokus auf ÖPNV aus. Maßnahmen, um den Kfz-Verkehr zu reduzieren, benennt sie nicht.</span></li><li data-list-item-id="e7f474cee4b91cf857ba1148d0e34fd2a"><span>Bündnis 90/Die Grünen wollen den Radverkehr aktiv steigern, die Vernetzung von ÖPNV und Rad verbessern und durch Maßnahmen wie Parkraumbewirtschaftung die Anreize zur Kfz-Nutzung reduzieren.</span></li><li data-list-item-id="e469c32d71cbb7fa25e052710d714331e"><span>Die Linke steht für das Ziel von 90 Prozent der Wege im Umweltverbund bis zum Jahr 2035 durch Verbesserung und Vergünstigung im ÖPNV und beschleunigten Ausbau des Radnetzes.&nbsp;</span></li></ul><h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Ausbauziele für den Radverkehr</strong></h3><ul class="listicon2"><li data-list-item-id="eef14e782518db50a1964106cb925ac00"><span>CDU und Grüne bleiben unkonkret in ihren Ausbauzielen, allerdings mit entgegengesetzten Begründungen: die CDU lehnt jedwede Vorgaben ab; die Grüne argumentieren, dass zunächst von Schwarz-Rot zerstörte Planungsstrukturen wieder aufgebaut werden müssen. Auch die Linke nennt keine konkreten Ausbauziele, aber strukturelle und finanzielle Maßnahmen, um den Ausbau zu beschleunigen.</span></li><li data-list-item-id="ee55cf89323968c6c096b468c12c75582"><span>Die SPD nennt als einzige Partei ein konkretes Ausbauziel: 60 Kilometer neue Radwege pro Jahr. Das ist zu wenig, um bis 2030 das Vorrangnetz auszubauen, es ist aber eine deutliche Steigerung gegenüber der aktuell rund 20 Kilometer neuer Radwege im Jahr.</span></li><li data-list-item-id="e5b45aabb138dd8f0d888b9683283aca2"><span>Grüne, SPD und die Linke kündigen an, deutlich mehr Mittel und Personal für den Ausbau von Radwegen zur Verfügung zu stellen, während die CDU sich auf das Minimum von “bedarfsgerecht sanieren” und “Gefahrenstellen beseitigen” reduziert.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e821a028614662f0a665f823d7f40b523"><span>Grüne, SPD und CDU nennen mit unterschiedlichem Fokus die Bedeutung von attraktivem Fahrradparken: Die Grünen zur Verbesserung der Mobilität in Außenbezirken und der Verknüpfung von Bahn und Fahrrad, die CDU in Widerspruch zu ihren Kürzungen zur Förderung der Mobilität in Außenbezirken, die SPD als notwendiger Investitionsschwerpunkt.</span></li></ul><p>

</p><h3><strong>Verkehrssicherheit&nbsp;</strong></h3>
<p>Alle Parteien bekennen sich zur Vision Zero, dem Ziel von null Verkehrstoten und null Schwerverletzten; der Unterschied liegt im Weg dorthin:</p>
<ul class="listicon2"><li data-list-item-id="e8a0544d2ea22b904c33d5bf1ca7995c3"><span>Die CDU fordert flächendeckendes Tempo 50 mit nur wenigen Ausnahmen. Sicherheit soll durch räumliche Trennung der Verkehrsarten entstehen. Das widerspricht allerdings den jüngst von der CDU beschlossenen Änderungen des Mobilitätsgesetzes, das Radverkehr an Hauptstraßen auf die Straße und den Fußweg drängt.</span></li><li data-list-item-id="ec6c58143629ea6398a362e61e36b2eea"><span>SPD, Linke und Grüne wollen den Verkehr – unterschiedlich ambitioniert und konkretisiert – beruhigen und entschleunigen.</span></li><li data-list-item-id="edb88b30d75e6aca3f2b39dcfb66b9ac4"><span>Alle Parteien sprechen sich für mehr Kontrollen und Regeldurchsetzung aus, auch hier liegen Unterschiede im Detail und im Umsetzungswillen. Die Linke sagt, dass falsch geparkte Kfz abgeschleppt werden sollen, wenn dies aus Sicherheitsgründen geboten ist.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ea723d5f8126d66e54d4f0ee480ca38e5"><span>Grüne, SPD und Linke fordern bauliche Maßnahmen zu Schutz von Radfahrenden durch getrennte und geschützte Radwege.</span></li></ul><h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Straßengroßprojekte</strong></h3><ul class="listicon2"><li data-list-item-id="efb94e436a40f70fee9437f6c4ab5f693"><span>Die CDU fordert den Weiterbau der A100 und den Bau der Tangentialverbindung Ost (TVO).</span></li><li data-list-item-id="ec94ad52799d9b805763d932ec01e2b35"><span>SPD, Linke und Grüne sprechen sich gegen den Weiterbau der A100 durch Friedrichshain aus und fordern stattdessen ein Verkehrskonzept für den Treptower Park. Die Linke spricht sich in ihrem Wahlprogramm für die Herabstufung des 16. Bauabschnitts zur Landesstraße mit Radschnellweg aus, die Grünen fordern den Abschnitt so lange zu schließen, bis ein Verkehrskonzept vorhanden ist.</span></li><li data-list-item-id="e2b6977f7a037fed5cc547f894ae531ff"><span>Linke, Grüne und SPD betonen die Relevanz einer Nahverkehrstangente mit oder statt der Tangentialverbindung Ost für den Kfz-Verkehr, wobei sie unterschiedlich explizit alternative Umsetzungen benennen.</span></li></ul><h3><strong>Außenbezirke und Radschnellverbindungen</strong></h3><ul class="listicon2"><li data-list-item-id="e2091d8e0af2801ca136a54e2dfec5caa">CDU und SPD setzen für die Mobilität in äußeren Bezirken auf den öffentlichen Nahverkehr, wobei die SPD zahlreiche Maßnahmen für eine verbesserte ÖPNV-Qualität benennt, während die CDU die Vernetzung der Verkehrsmittel fokussiert.&nbsp;</li><li data-list-item-id="efc74b0a06f55b7600119ee5fdb89a439">Linke und Grüne bekennen sich zum Ausbau von Fahrradinfrastruktur gleichermaßen in innenstädtischen und äußeren Bezirken. Für weitere Strecken sollen dafür die drei geplanten und auch die gestoppten Radschnellverbindungen vorangebracht werden.&nbsp;</li></ul><p>

</p><h2><span><strong>Ergebnisse der Wahlprüfsteine des ADFC Berlin 2026</strong></span></h2>
<h3><strong>CDU Berlin: D</strong><span><strong>as Auto im Mittelpunkt</strong></span></h3>
<p>Die CDU Berlin steht für die autozentrierte Stadt, die sie als „gerecht“ und „faires Miteinander“ bezeichnet. Sie möchte das Mobilitätsgesetz „weiterentwickeln“ und dabei den Vorrang für den Umweltverbund aus Rad-, Fuß- und öffentlichem Verkehr schwächen.&nbsp;</p>
<p>Die CDU betont, die Sanierung bestehender Radwege habe mehr Priorität als der Ausbau neuer Radwege. Radwegeausbau soll „bedarfsgerechter“ und wo „wirklich benötigt“ stattfinden. Bestehende Radwege in Berlin erfüllen zu großen Teilen nicht die geltenden Mindeststandards. Damit steht die CDU gegen eine proaktive Förderung und Steigerung des Radverkehrs. Verfahren im Radwegebau sollen laut CDU beschleunigt werden, nach der Verzögerung des Radwege-Ausbaus sowie dem Stopp vieler Projekte ist diese Ankündigungen allerdings wenig vielversprechend.</p>
<p>Im Wahlprogramm und den Wahlprüfsteinen spricht sich die CDU für Radschnellverbindungen zur Trennung des Radverkehrs vom Fuß- und Kfz-Verkehr aus. Das widerspricht den durch die aktuelle Regierung beschlossenen Kürzungen und den jüngst verabschiedeten Änderungen des Berliner Mobilitätsgesetzes. Damit wird die Trennung der Verkehrsarten geschwächt, indem Hauptstraßen ohne Radwege und gemeinsame Geh- und Radwege erleichtert wurden.</p>
<p>Für den Kfz-Verkehr steht die CDU auf der anderen Seite eindeutig für den Bau von Großprojekten wie dem 17. Bauabschnitt der Stadtautobahn A100 sowie der ausschließlich durch das Land Berlin finanzierten Tangentialverbindung Ost. Regulierende Maßnahmen für den Kfz-Verkehr, wie etwa Parkraumbewirtschaftung, werden nicht benannt, dafür spricht sich die CDU in ihrem Wahlprogramm für eine Erleichterung beim Parken aus.&nbsp;</p>
<p>Im Bereich der Verkehrssicherheit setzt die CDU auf vermehrte Kontrollen. Tempo 50 sieht sie als Regelgeschwindigkeit mit Ausnahmen "wo es die Verkehrssicherheit gebietet".</p>

<h3><strong>SPD Berlin: Bruch mit der derzeitigen Koalitionspolitik</strong></h3>
<p>Die SPD stellt sich deutlich in Opposition zur aktuellen Regierungskoalition und betont ihr Bekenntnis zum Mobilitätsgesetz, zu klimaverträglicher Mobilität, zu Verkehrsberuhigung und zu konkreten Maßnahmen wie etwa der Förderung von temporären Schulstraßen und eines öffentlichen Leihradsystems.</p>
<p>Im Bereich des Radverkehrs bekennt sich die SPD als einzige Partei zu einem konkreten Ausbauziel für das Radnetz. Den Zielwert sieht sie bei 60 Kilometern pro Jahr. Dieses Ziel liegt deutlich unter den Vorgaben des Radverkehrsplans, entspricht aber dennoch einer deutlichen Steigerung gegenüber dem aktuellen Ausbau-Tempo.</p>
<p>Die SPD setzt den Fokus auf den Ausbau des ÖPNV und „attraktive Alternativen“ zum privaten Auto, benennt aber keine Push-Maßnahmen, um den Kfz-Verkehr zu reduzieren. Sie positioniert sich gegen den Bau des 17. Bauabschnitts der A100 und für eine Ausweitung von Tempo 30 an sensiblen Orten.&nbsp;</p>


<p><strong>Bündnis 90/Die Grünen Berlin: Strukturen zum Radwegebau stärken</strong></p>
<p>Bündnis 90/Die Grünen Berlin stehen für eine klare Förderung und Stärkung des Radverkehrs auf Basis des Mobilitätsgesetzes. Der Ansatz der Partei basiert auf den Erfahrungen in der Verkehrsverwaltung in den Jahren 2016-2023. Zur Beschleunigung des Radwegebaus möchten die Grünen Planungsstrukturen wieder aufbauen, die unter der aktuellen Regierung abgebaut wurden, insbesondere die Projekteinheit Radverkehr.</p>
<p>Das Radnetz soll ausgebaut werden, wobei sich Die Grünen nicht auf konkrete Ausbauziele festlegen. In der konkreten Gestaltung von Fahrradinfrastruktur stehen die Grünen für geschützte Radwege an Hauptverkehrsstraßen und „angenehme“ Fahrradstraßen, womit eine Reduktion des Durchgangsverkehrs impliziert wird.&nbsp;</p>
<p>Für die Verkehrssicherheit setzen Die Grünen auf Tempo 30, bauliche Maßnahmen an Kreuzungen und Querungen sowie geschützte Radwege.&nbsp;</p>
<p>Die Grünen betonen die Wichtigkeit von Radschnellverbindungen und gutem Fahrradparken an Bahnhöfen, um die Anbindung der Außenbezirke und Brandenburgs mit nachhaltigen Verkehrsmitteln zu verbessern. Den Weiterbau der A100 lehnen die Grünen ab, die TVO soll schmaler und in Kombination mit einer Nahverkehrsverbindung gebaut werden. Privaten Kfz-Verkehr möchten die Grünen durch eine Umverteilung des öffentlichen Raums sowie eine „realistische Bepreisung“ von Parkraum steuern.</p>

<h3><strong>Die Linke Berlin: Vorrang für den Umweltverbund</strong></h3>
<p>Die Linke Berlin bekennt sich deutlich zum Umweltverbund, bis 2035 sollen 90 Prozent der Wege zu Fuß, mit dem Rad und mit dem ÖPNV zurückgelegt werden. Den Radverkehr bezeichnet sie dabei als einen ihrer „Investitionsschwerpunkte“. Sie nennt keine konkreten Ausbauziele für das Radnetz, spricht sich aber deutlich für mehr Personalkapazitäten in Bezirken und bei der landeseigenen InfraVelo aus, um den Radwegeausbau zu stärken. Als konkrete Maßnahmen zur Beschleunigung benennt sie unter anderem die Prüfung landeseigener Baukapazitäten und mehr Unterstützung für die Bezirke aus der Senatsverwaltung.</p>
<p>Zum Schutz von Radfahrenden benennt die Linke bauliche Maßnahmen wie geschützte Radfahrstreifen und ordnungsrechtliche Maßnahmen wie vermehrtes Abschleppen bei Gefährdung durch Falschparker.</p>
<p>Die Linke spricht sich für Verkehrsberuhigung in Kiezen aus und plant, das Konzept der „Gemeinwohl-orientierten Straße“ des Verkehrsentscheids aufzugreifen und im Landesrecht zu verankern. Großprojekte für den Kfz-Verkehr wie den Weiterbau der A100 und TVO lehnt Die Linke ab, dafür soll der Umweltverbund so gefördert werden, dass bis 2035 ein Anteil von 90 Prozent aller Wege im Umweltverbund erreicht wird. Zur Finanzierung soll eine optimale und zeitnahe Nutzung von Bundes- und EU-Fördergeldern dienen.</p>
<h2><span><strong>Vorgehen: Befragung und Auswertung&nbsp;</strong></span></h2>
<p>Im Mai 2026 hat der ADFC Berlin einen Katalog von zehn Fragen an die demokratischen Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus (CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke) verschickt. An die Parteien CDU und SPD waren nur Online-Eingaben von max. 300 Zeichen möglich, daher wurde die zweite Frage an CDU Berlin und SPD Berlin in einer gekürzten Fassung gestellt. Die Lang- und Kurzfassung sind jeweils in der Tabelle der Fragen und Antworten aufgeführt.</p>
<p>Die wörtlichen Antworten der Parteien finden Sie <a href="http://example.comfileadmin/Gliederungen/Pedale/berlin/user_upload/Politik/Forderungskatalog_2026-2031/ADFC_Berlin_Wahlpruefsteine_2026_Antworten.pdf"><strong>hier</strong></a>, die detaillierte Auswertung der Antworten durch den ADFC Berlin ist <a href="http://example.comfileadmin/Gliederungen/Pedale/berlin/user_upload/Politik/Forderungskatalog_2026-2031/ADFC_Berlin_Wahlpruefsteine_2026_Auswertung.pdf"><strong>hier </strong></a>dargestellt. Die Antworten wurden mit den Forderungskatalog <i>#NeustartFürsRad</i> abgeglichen, in dem der ADFC Berlin den Maßstab für eine konsequente Radverkehrsförderung in der Legislatur 2026-2031 hin zu einem lebenswerten, gesunden, gerechten, zukunftsfähigen und funktionierenden Berlin für alle definiert. In der Auswertung<i><strong> </strong></i>wurden die Antworten der Parteien vom ADFC Berlin in einer fünfstufigen Ampel-Skala mit den Stufen mit zugehöriger Punktzahl bewertet: rot=0, rot-gelb=1, gelb=2, gelb-grün=3, grün=4.</p>
<p>Zusätzlich haben wir die Wahlprogramme der vier Parteien unter die Lupe genommen sowie aktuelle Maßnahmen, wie bspw. die Änderungen des Mobilitätsgesetzes in der Bewertung berücksichtigt.&nbsp;</p>

<p><strong>Hier finden Sie die vollständigen Wahlprogramme der Parteien:</strong></p>
<ul class="listicon2"><li data-list-item-id="e53cd64afdd1c3b3c12f2e29574db32b5"><a href="https://berlin-wird.de/image/uploads/data/regierungsprogramm2026_2031.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>CDU</strong></a>, Verkehr auf den Seiten 67-75</li><li data-list-item-id="efcbe8d28542065128055555d13c7fbe6"><a href="https://spd.berlin/media/2026/06/SPD_Berlin_Wahlprogramm_20260521-v3-4.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>SPD</strong></a>, Verkehr auf den Seiten 24-27</li><li data-list-item-id="e5e301c97d076897281d1c8d4d2e2fea4"><a href="https://gruene.berlin/fileadmin/BE/lv_berlin/files/Wahlprogramm_2026_Online.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Bündnis 90/Die Grünen</strong></a>, Verkehr auf den Seiten 80-93</li><li data-list-item-id="ef9514742eb920f4662ec8164d4360fa1"><a href="https://dielinke.berlin/partei/wahlen/abgeordnetenhauswahlen-2026/wahlprogramm/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Die Linke</strong></a>, Verkehr im Kapitel 03</li></ul><p><br><strong>Die Forderungen des ADFC Berlin im Wahljahr 2026 finden sich hier: </strong><a href="https://berlin.adfc.de/artikel/neustart-fuers-rad" target="_blank"><strong>#NeustartFürsRad - Das Fahrrad als Schlüssel für eine gute Stadt für alle</strong></a></p>
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                                <category>Berlin wählt: #NeustartFürsRad</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-53350</guid>
                        <pubDate>
                            Tue, 28 Jul 2026 13:42:45 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Radfahren auf der Kantstraße? Aber bitte nur sicher! </title>
                        <link>
                            
                                https://berlin.adfc.de/artikel/radfahren-auf-der-kantstrasse-aber-bitte-nur-sicher
                            
                        </link>
                        <description>Nun macht der Senat ernst! Er will laut dem kastrierten Mobilitätsgesetz den Radweg auf der Kantstr. abbauen! #NichtMitUns!. Wir werden Laut. Wir werden sichtbar. Wir werden viele. Für sicheres Radfahren in Charlottenburg und in ganz Berlin. </description>
                        <content:encoded>
                            <![CDATA[
                                <p><strong>Die Kantdemo startet jeden Montag um 17:30 Uhr vom Savignyplatz.</strong></p>
<p><strong>Der Senat streicht die Verpflichtung, an allen Hauptstraßen Radwege zu bauen, aus dem Mobilitätsgesetz und will das gleich umsetzen in der Kantstraße!&nbsp;</strong><br><strong>Dort soll der 2020 nach einem tödlichen Unfall eingerichtete Popup Radweg abgebaut werden und durch eine Busspur mit Fahrrad Freigabe ersetzt werden.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Dabei ist der Rückbau des Radwegs auf der Kantstraße &nbsp;rechtswidrig laut Gutachten der Deutschen Umwelthilfe vom 22. Juli 2025! Die CDU &nbsp;katapultiert Berlin, als einzige Großstadt in Europa, zurück ins letzte Jahrhundert. Das lassen wir nicht zu. #NichtMitUns</strong></p>
<p><strong>Packt die Trillerpfeife ein, und kommt mit! Wir werden laut!</strong></p>

<p><strong>Bisher sieht es auf weiten Teilen der Kantstraße so aus:</strong>&nbsp;</p><ul class="listicon2"><li data-list-item-id="e3301588d82e684636b2bdb23b83003c8">geschützter Radstreifen, parkende Autos, Kfz-Spur.</li></ul><p><strong>Daraus möchte die Senatsverwaltung machen:</strong></p><ul class="listicon2"><li data-list-item-id="e9748ee32064c4b33e4a61719354e434d">parkende Autos, Bussonderfahrstreifen mit Freigabe für den Radverkehr, Kfz-Spur.</li></ul><p><strong>Das Problem:</strong></p><ul class="listicon2"><li data-list-item-id="e9c5a8e0e2e12ea1fe9fd7737775c0a8a">der ungeschützte Radstreifen würde massiv von Kfz missbraucht werden, die in der 2. Reihe parken, wie unsere Stichproben beweisen. Fahrradfahrende müssten sich in den fließenden Kfz-Verkehr einfädeln und würden dadurch sehr gefährdet.&nbsp;</li></ul><p><strong>Wir forden stattdessen:</strong></p><ul class="listicon2"><li data-list-item-id="e2b3e677f727bc112bf08f7e40afd12a7">geschützter Radstreifen, eine Spur für den ÖPNV mit integrierten Ladezonen, Kfz-Spur.</li></ul><p><strong>Petition: Der Radweg auf der Kantstraße muss bleiben!</strong></p><ul class="listicon2"><li data-list-item-id="e1f1b97b0b62fa356e0d00a7233048f58">Die <a href="https://www.change.org/p/der-radweg-auf-der-kantstraße-muss-bleiben" target="_blank" rel="noreferrer">Petition</a> wurde am 18. November 2025 mit über 4.500 Unterschriften von Initiatorin Bettina Schinko und unserem Vorsitzenden Eberhard Brodhage an SenMVKU Sprecherin Petra Nelken übergeben.</li></ul><p>
</p><p><strong>Wir fordern die zuständige Bezirksverordnetenversammlung und den zuständigen Verkehrsstadtrat auf, die Planung der Senatsverwaltung nicht umzusetzen, sondern zu einer sicheren Lösung für alle zu kommen. Denn wir brauchen Sicherheit für alle und nicht noch mehr Rückschritte.</strong></p>

<p><strong>Seit fast zwei Jahren demonstrieren wir für eine sichere Kantstraße und rufen erneut zur Fahrraddemo auf:</strong></p>
<h2><strong>Jeden Montag!</strong><br><strong>Wann? 17:30 Uhr</strong><br><strong>Wo? Savignyplatz, Berlin-Charlottenburg</strong></h2>
<h3><strong>Unterstützende:</strong></h3>
<ul class="listicon2"><li data-list-item-id="e083f2c3570424147ae219da9aae71552">ADFC Berlin</li><li data-list-item-id="e458e1716cbf3ac425049eb631a332eda">ADFC City West</li><li data-list-item-id="e9ea5563c7aafa14eb500d3b971d8be2d">Changing Cities</li><li data-list-item-id="e85dbd60433e028523687268c5eaca67b">Deutsche Umwelthilfe</li><li data-list-item-id="ec3ee5cc96f48054b12100d51e6782bb4">Greenpeace Berlin</li><li data-list-item-id="e0d25be15a6c577b2f05a890d7fc33951">Netzwerk Fahrradfreundliches Charlottenburg Wilmersdorf</li><li data-list-item-id="ea9fcec6452c1828feef640de9089561f">Respect Cyclists</li><li data-list-item-id="e6b33fb2c30f0024c120e234550f7546d">VCD Nordost</li><li data-list-item-id="ee7c5b5962c0d8716140df192d7ba78f3">Volksentscheid Berlin autofrei</li></ul><p>

</p><h2><strong>Rückbau des Radwegs auf der Kantstraße ist rechtswidrig - Gutachten am 22. Juli 2025</strong></h2>
<p><strong>“Sollte die Berliner Regierung den Rückbau des Radwegs auf der Kantstraße tatsächlich anordnen, gehen wir dagegen gerichtlich vor”</strong>, das verkündete die Deutsche Umwelthilfe am 22. Juli 2025 (<a href="https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/deutsche-umwelthilfe-mit-rechtsgutachten-zur-berliner-kantstrasse-geplanter-rueckbau-des-radwegs-ist/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>hier</strong></a>). Denn ein neues Rechtsgutachten im Auftrag der DUH bestätigt: Der vom Senat geplante Rückbau des Radwegs ist rechtswidrig.&nbsp;</p>
<p>Am 25. Juli äußerte sich die Senatsverwaltung selbst : Verkehrssenatorin Bonde erklärt in ihrer Antwort auf das Gutachten, dass ihrer Meinung nach „keine rechtlichen Bedenken“ gegen die Beseitigung des geschützten Radweges bestehen, wie die DUH verlautbart. Damit gibt Bonde die Ansage zum Radweg-Rückbau auf der Kantstraße. Radfahrende werden gefährdet, um die wenigen Autoparkplätze zu erhalten. Und das, während nebenan die Parkhäuser leer stehen, wie der ADFC City-West aus eigener Besichtigung weiß. Sicher für alle wäre folgende Aufteilung: 1) Radweg behalten, 2) auf Autoparkplätze verzichten, 3) Parkstreifen zur Busspur. Die DUH widerspricht der Rechtsauffassung der Verkehrssenatorin und kündigt rechtliche Schritte an (<a href="https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/deutsche-umwelthilfe-widerspricht-rechtsauffassung-der-berliner-verkehrs-senatorin-bonde-zum-geplant/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>hier</strong></a>).&nbsp;</p>
<p>Wir sagen: Danke, Deutsche Umwelthilfe!<br><strong>Gemeinsam kämpfen wir um jeden Meter Radweg!&nbsp;</strong></p>

<h2><strong>Stellungnahme in der Presse des ADFC Berlin am 4. Juni 2025</strong></h2>
<p><i>"Wir sind entrüstet. Frau Bonde schießt hier mit Kanonen auf Spatzen. Es gibt Lösungen für den Brandschutz mit denen alle – auch die Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind – geschützt werden können. Ziel der Berliner Verkehrspolitik muss es sein, Sicherheit für alle Menschen in der Stadt zu schaffen.</i></p>
<p><i>Das Recht auf sichere Mobilität und auf körperliche Unversehrtheit von Radfahrenden gegen die Anwohner:innen der Kantstraße auszuspielen, führt in eine Sackgasse. Auf einem breiten und geschützten Radfahrstreifen mit entsprechenden Lücken im Parkstreifen, findet die Feuerwehr im Notfall ausreichend Aufstellflächen. Das ist anderswo bereits umgesetzt, wie etwa am Kottbusser Damm in Kreuzberg. Mit einem vom Kfz-getrennten Radfahrstreifen und ausgewiesenen Lieferzonen ist das Recht auf Sicherheit und Leben für alle sichergestellt. Hier muss die Verkehrssenatorin nachbessern", </i>sagt Lisa Feitsch, Pressesprecherin des ADFC Berlin gegenüber den Medien (z.B. <a href="https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article409183922/senat-greift-durch-pop-up-radweg-in-der-kantstrasse-soll-weg.html" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Berliner Morgenpost</strong></a><strong>, </strong><a href="https://taz.de/Radweg-auf-der-Kantstrasse/!6088563/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>taz</strong></a> sowie <a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/senat-ordnet-ruckbau-an-pop-up-radweg-in-der-berliner-kantstrasse-muss-weg-13800580.html" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Tagesspiegel</strong></a>).<i>&nbsp;</i></p>
<p>Wichtige Hinweise aus Sicht des ADFC Berlin kommen auch von Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger:&nbsp;<br><a href="https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1566602.php" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1566602.php</strong></a></p>
<h2>----------------------</h2>
<h2><strong>Offener Brief des ADFC City-West</strong></h2>
<p>Der ADFC City-West wendet sich mit einem offenen Brief in der Causa Kantstraße an Senatorin Bonde und die Bezirksstadträte. Darin fordern sie, dass sich Senat und Bezirk zusammen mit der Feuerwehr und den Verkehrsverbänden beraten, um zu verträglichen Lösung für die Radverkehrsführung auf der Kantstraße zu kommen.</p>
<h3><strong>Hier geht es zu dem</strong><a href="http://example.comfileadmin/Gliederungen/Pedale/berlin/user_upload/Demos_Aktionen/SonstigeDemos/Demos_2025/Kanstrassen-Demos/offener_Brief_ADFC-CityWest_an_Senatorin__StSMV_und_Stadtraete_07Maerz2025.pdf"><strong> Brief.</strong></a></h3>
<h3>----------------------</h3>
<h2><strong>Zweite Reihe-Parker auf der Kantstraße</strong></h2>
<p><strong>Wir haben die Probe gemacht – und sind entsetzt! Fast immer steht ein Kfz verkehrswidrig im Weg! Fast immer sind Radfahrende gefährdet. Das kann die Senatsverwaltung doch nicht ernsthaft wollen.</strong></p>

<p>Ungeschützte Radwege werden oft zugeparkt, so dass Radfahrende sich in den fließenden Autoverkehr einfädeln müssen und dabei stark gefährdet sind. Dies haben wir an zwei zufällig ausgewählten Tagen in der Kantstraße selbst beobachtet und dokumentiert.&nbsp;</p>
<p>Am Donnerstag, den 9.1., haben wir zwischen 13.30 und 14.30 Uhr die Situation auf der nördlichen Seite der Kantstraße auf dem Abschnitt zwischen Krumme Straße und Wilmersdorfer Straße ausgewertet. Dasselbe haben wir am Sonnabend, 11.1., zwischen 10.00 und 11.00 Uhr auf der südlichen Seite zwischen Kaiser-Friedrich-Straße und Wilmersdorfer Straße wiederholt. &nbsp;An diesen Stellen verläuft der Radweg auf der Fahrbahn und ist mit einer durchgezogenen Linie markiert – absolutes Halteverbot und damit genauso, wie es die Senatsverwaltung für die gesamte Kantstraße vorsieht.&nbsp;</p>
<p>Ergebnis: Bei unseren Beobachtungen am Donnerstag war der Radweg an 38 von 60 Minuten zugeparkt, teilweise von mehreren Fahrzeugen. Nur an 22 Minuten (36 Prozent) war er frei. Am Samstag waren innerhalb einer Stunde sogar nur 16 Minuten ohne Hindernis (26 Prozent). Die längsten Störungen des Radverkehrs gingen dabei von Lieferfahrzeugen und Paketzustellern aus. Am häufigsten behinderten Pkw, die teilweise nur kurz, teilweise aber auch minutenlang auf dem Radweg warteten.&nbsp;</p>
<p><strong>„Eine Lösung, die Radfahrende erneut gefährdet, ist keine Lösung, sondern ein Problem“, sagt der ADFC Berlin.</strong></p>
<p>Das Vorhaben der Senatsverwaltung wäre de facto ein Rückschritt für die Sicherheit und eine massive Gefährdung von Radfahrer:innen durch Zweite-Reihe-Parker, durch Raser:innen und Dooring.</p>
<p><strong>#Nichtmituns</strong></p>
<h3>-------------------</h3>
<h3><strong>Seit November 2024 demonstrieren wir für eine gute Lösung für alle!</strong></h3>
<p><strong>Die gute Lösung für alle sieht so aus:</strong></p>
<ul class="listicon2"><li data-list-item-id="e1c074f779c657e8c56359477f3bfe0cc">einen geschützten Radstreifen,</li><li data-list-item-id="ef6fa346a9a5c3560e3ac468fa45c697e">eine Busspur mit Lieferzonen,</li><li data-list-item-id="e519524ee6efa6320fa9d49d04fb15132">eine Kfz-Spur …</li><li data-list-item-id="ede996dbc313a2b961a2549ffc9f3ebf3">und damit genügend Platz für die Feuerwehr.</li></ul>
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                                <category>Weitere ADFC-Fahrraddemos</category>
                            
                                <category>Verkehrssicherheit in Berlin</category>
                            
                                <category>Verkehrssicherheit Bezirk</category>
                            
                                <category>Charlottenburg-Wilmersdorf</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-66113</guid>
                        <pubDate>
                            Wed, 15 Jul 2026 10:18:00 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Miteinander im Umweltverbund: Radverkehr an Bushaltestellen</title>
                        <link>
                            
                                https://berlin.adfc.de/artikel/radverkehr-bushaltestellen
                            
                        </link>
                        <description>Bushaltestellen sind die Schnittstelle von Rad-, Fuß- und öffentlichem Verkehr auf engstem Raum. Gute Planung und gegenseitige Rücksichtnahme verhindern Stress und Konflikte. Der Umweltverbund braucht mehr Platz für alle Beteiligten.</description>
                        <content:encoded>
                            <![CDATA[
                                <p>Knapp vier Millionen Menschen wohnen inzwischen in Berlin, das sind zehn Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Immer <a href="https://www.berlin.de/sen/uvk/mobilitaet-und-verkehr/verkehrsdaten/zahlen-und-fakten/mobilitaet-in-staedten-srv-2023/" target="_blank" rel="noreferrer">mehr Menschen</a> sind im Umweltverbund aus öffentlichem Verkehr, Fahrrad und zu Fuß unterwegs, doch der Raum ist eng. Bushaltestellen sind Schnittstellen, an denen sich die verschiedenen Verkehrsteilnehmenden begegnen: Busse halten, Fahrgäste steigen ein und aus, Radfahrende passieren.</p>
<p><strong>Mehr Platz für weniger Konflikte im Umweltverbund</strong></p>
<p>Das Ausmaß von Konflikten an Bushaltestellen hängt von der Gestaltung der Bushaltestelle und der zugehörigen Radverkehrsführung ab. Insgesamt kämpfen Rad-, Fuß- und Busverkehr gemeinsam für mehr Platz: Die BVG fordert Busspuren zur Beschleunigung, Radfahrende brauchen Platz für ein durchgängiges Radnetz und Fußverkehrsverbände breite und barrierefreie Gehwege mit sicheren Querungen. Die meisten Radverkehrsführungen an Bushaltestellen sind defizitär, doch die Politik scheut sich, die notwendigen Flächen für den Umweltverbund dem stagnierenden Kfz-Verkehr zu entziehen.</p>
<p>Gute und eindeutige Verkehrsplanung kann den Linienbusverkehr beschleunigen und Konflikte verhindern. Zur Beschleunigung des Busverkehrs bieten sich sogenannte Haltestellenkaps an, bei denen der Bus auf der Fahrbahn hält, anstatt in eine Haltestellenbucht oder zwischen parkende Autos aus- und wieder einzufädeln. Das Berliner Mobilitätsgesetz sieht konfliktarme Führung des Radverkehrs an Haltestellen vor, vorzugsweise mit der Einrichtung von Radwegen <a href="https://www.gesetze.berlin.de/bsbe/document/jlr-MobGBEV3P38" target="_blank" rel="noreferrer">hinter der Haltestelle</a>. Radfahrende seien außerdem "aufgeeignete Weise auf den Vorrang der ÖPNV-Nutzenden beim Zu- und Ausstieg aus dem Fahrzeug hinzuweisen“. Aktuelle <a href="https://www.mobilitaetsforum.bund.de/DE/Themen/Wissenspool/Berichte/Webinar_Diskurs-am-Dienstag_26113_Haltestellen.html" target="_blank" rel="noreferrer">Untersuchungen </a>empfehlen jedoch auch eine Führung des Radverkehrs vor der Haltestelle, die sich in Berlin auch aufgrund der knappen Flächen anbietet.</p>
<p>In der Hauptstraße in Schönberg wurde ein solches Haltestellenkap umgesetzt: der vorgezogene Bordstein beschleunigt den Halt, da der Bus nicht aus dem fließenden Verkehr in eine Haltestellenbucht aus- und wieder einfädeln muss. Fuß- und Radverkehr haben genügend Platz. Die Haltestelle ist übersichtlich und frei von Sichteinschränkungen, allerdings nicht barrierefrei. Bodenmarkierungen fördern die beidseitige Rücksichtnahme zwischen Radverkehr und Fahrgästen.</p>
<p>Die richtige Führung hängt von den Gegebenheiten vor Ort und der genauen Gestaltung ab. Übersichtliche Planung sorgt für Klarheit und verringert den Stress bei allen Beteiligten.&nbsp;</p>
<p><strong>Die wichtigsten Aspekte der Planung sind:</strong></p><ul class="listicon2"><li data-list-item-id="eb1768de39631325119d067e3be028964">Klare Trennung und intuitive Gestaltung der Flächen für Rad- und Fußverkehr, vor allem an touristischen Orten</li><li data-list-item-id="ecb1c1fdee07934bbf1b00180498a86a9">Genügend Platz für alle Beteiligten - im Bus, Wartehausbereich, zu Fuß und auf dem Fahrrad</li><li data-list-item-id="ec0410b200f7ce98aed55ca21802687a9">Deutliche Markierung mit Piktogrammen und Trennung durch die Gestaltung der Borde und Flächen</li><li data-list-item-id="e6391dcff5da9d14151a709dfef415739">Entschleunigung: Die Berliner Ausführungsvorschriften für Geh- und Radwege sehen im Haltestellenbereich schmalere Radwege vor, sodass Radfahrende sich im Haltebereich nicht überholen</li><li data-list-item-id="ee493adb00d5aace5d948fd15967a383e">Barrierefreiheit für Seh- und Mobilitätseingeschränkte Menschen durch taktile Platten und niveaugleiches Einsteigen</li><li data-list-item-id="e9e6439f18a3543097f343b781e7582f5">Fahrgastinformation im Wartebereich: Fahrpläne müssen dort aushängen, wo Menschen auf den Bus warten, um Konflikte zu verringern</li></ul><p>Neben besserer Planung müssen sich alle Beteilgten an die geltenden Regeln halten und aufeinander Rücksicht nehmen.&nbsp;</p>
<p><strong>Regeln für Radfahrende auf Radwegen beim Fahrgastwechsel:</strong></p><ul class="listicon2"><li data-list-item-id="e7eb272fba730f6344c2a32332e540149"><strong>Schrittgeschwindigkeit:</strong> Beim Fahrgastwechsel darf rechts an Bussen nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeigefahren werden.</li><li data-list-item-id="e5c5ad1955dd79bdcd602c26b9600a0be"><strong>Abstand:&nbsp;</strong>Radfahrende müssen so viel Abstand halten, sodass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist.</li><li data-list-item-id="ed8806b7cccfb83d9683fbf54479770b5"><strong>Warten:</strong> Fahrgäste dürfen beim Ein- und Aussteigen nicht behindert werden. Wenn nötig, müssen Radfahrende stehen bleiben.</li></ul><p>Diese Regeln gelten gleichermaßen bei der Führung zwischen Wartehäuschen und Straße, hinter dem Wartehäuschen und an überfahrbaren Haltestellen-Kaps.&nbsp;</p>
<p><strong>Regeln für den Radverkehr auf der Straße oder auf Radfahrstreifen:</strong></p><ul class="listicon2"><li data-list-item-id="eb36386a87c118965f1a7873ef1c257fa">Busse dürfen <strong>nicht am Losfahren gehindert</strong> werden. Im Zweifelsfall hinter dem Bus warten.</li><li data-list-item-id="e04912cbba0ce0c23f9bb6bace9230621">Nur in <strong>Schritt-Tempo</strong> Überholen: Mit querenden Menschen vor und hinter dem Bus ist zu rechnen.&nbsp;</li></ul><p>Neben gesetzlichen Vorgaben folgen diese Regeln auch aus Empathie im Verkehr: Ein- und Aussteigen ist für viele Menschen eine Herausforderung. Teilweise müssen Höhenunterschiede bewältigt werden, möglicherweise mit Gepäck, Kinderwagen, Kindern oder einer Mobilitätseinschränkung. Fahrgäste müssen sich an einem neuen Ort erst orientieren, möglicherweise im Gedränge oder bei schlechter Sicht. Zusätzlich auf Radverkehr zu achten kann dabei schlicht überfordernd sein.</p>
<p><strong>Bei Fahrgastwechsel haben die Fahrgäste Vorrang. Wenn gerade kein Bus hält, muss der Radweg freigehalten werden.</strong></p>
<p>„Personen, die öffentliche Verkehrsmittel benutzen wollen, müssen sie auf den Gehwegen, den Seitenstreifen oder einer Haltestelleninsel, sonst am Rand der Fahrbahn erwarten", so steht es in der StVO.&nbsp;</p>
<p><strong>Gegenseitige Rücksichtnahme im Umweltverbund</strong></p>
<p>Gerade der Busverkehr in Berlin leidet unter der hohen Verkehrsbelastung: Staus und Behinderungen verlängern die Fahrzeiten und machen den Busverkehr unattraktiver. Im Sinne des Miteinanders im Umweltverbund helfen Radfahrende auch dem öffentlichen Verkehr, wenn sie die Regeln beachten und zügiges Anhalten, Aus- und Einsteigen und Losfahren der Busse ermöglichen. Der Fahrgastwechsel hat Vorrang und gegenseitige Rücksichtnahme ist unerlässlich. Der Berliner Senat muss durch sichere Planung Konflikte verringern.</p>
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                                <category>Radinfrastruktur in Berlin (E)</category>
                            
                                <category>Lebenswerte Stadt</category>
                            
                                <category>Verkehrssicherheit in Berlin</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-70845</guid>
                        <pubDate>
                            Sat, 11 Jul 2026 15:57:00 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Straßen für Alle! Fahrraddemos zum Roten Rathaus am 12.09.2026</title>
                        <link>
                            
                                https://berlin.adfc.de/artikel/sterndemo-26
                            
                        </link>
                        <description>Eine Woche vor der Berliner Wahl zum Abgeordnetenhaus fahren wir gemeinsam mit vielen Initiativen der Zivilgesellschaft zum Roten Rathaus. Damit Berlins Straßen sicher für alle werden, braucht die Stadt einen #NeustartFürsRad.</description>
                        <content:encoded>
                            <![CDATA[
                                <p>Vier Jahre Stillstand sind genug: Zeit, dass sich was dreht!</p>
<p>Radwege gestoppt, Gelder gekürzt, Sicherheit vertagt – die CDU-geführte Verkehrspolitik hat Berlins Straßen nicht sicherer gemacht. Das ändern wir jetzt.<br>Eine Woche vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus ziehen wir mit tausenden Menschen und vielen Initiativen aus der Zivilgesellschaft vors Rote Rathaus.<br>Mit Fahrrad- und Lauf-Demos setzen wir ein Zeichen: Für sichere Schulwege, für lebenswerte Kieze, für eine echte Verkehrswende.</p>
<p>Auch wir fahren <strong>am 12. September als Sterndemo zum Roten Rathaus</strong>. Unsere Forderung ist klar: Damit Berlins Straßen sicher für alle werden, braucht die Stadt den #NeustartFürsRad. Rauf aufs Rad für ein lebenswertes, gerechtes, zukunftsfähiges und gesundes Berlin! Bist du dabei?&nbsp;</p>
<p>Gemeinsam mit vielen tausend Menschen setzen wir ein starkes Zeichen: Damit die neue Regierung mehr Radwege, sichere Kreuzungen und Fahrradabstellmöglichkeiten baut.</p>

<p><strong>Was:</strong> Fahrraddemo unter dem Motto “Zeit, dass sich was dreht! Straßen für Alle!”</p>
<p><strong>Wann:</strong> Samstag, 12. September 2026</p>
<p><strong>Start:</strong> ab 12 Uhr an vielen Orten in der ganzen Stadt, siehe untenstehende Karte</p>
<p><strong>Endkundgebung:</strong> ab 16:00 Uhr am Roten Rathaus</p>
<p><strong>Fahrradparken:</strong> Alle Fahrräder werden am Schlossplatz abgestellt - die Bühne vorm Roten Rathaus ist nur zu Fuß erreichbar. Bitte berücksichtigt das bei eurer Planung!</p>
<p>Die verschiedenen Routen und Treffpunkte sind in folgender Karte dargestellt:</p>

<p>Weitere Lauf-Demos anderer Initiativen treffen zu Fuß direkt am Roten Rathaus ein.</p>
<h2>#NeustartFürsRad</h2>
<p>Die Bilanz der CDU-geführten Verkehrspolitik ist verheerend: Der Bau von geschützten Radwegen auf Hauptstraßen wurde ausgesetzt, verzögert, manche fertig geplanten Projekte bis heute gestoppt. Für das Vorrangnetz und Radwege in Nebenstraßen sind die Gelder zusammen gekürzt worden.&nbsp;</p>
<p>Als ADFC Berlin haben wir daher im <a href="/artikel/neustart-fuers-rad">Forderungskatalog 2026</a> beschrieben, was für sichere Straßen nötig ist. Unsere Wahlprüfsteine fragen von den Parteien ab, was sie für sicheren Radverkehr umsetzen wollen. Und ganz Berlin rufen wir auf: Geh' zur Wahl und nutze deine Stimme für's Fahrrad!</p>
<h2>Das Bündnis zum 12.09.</h2>
<p>Am <strong>Samstag, den 12. September 2026,</strong> eine Woche vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus gehen wir gemeinsam auf die Straße. Für eine Stadtgesellschaft, die ihre Zukunft gemeinsam gestaltet, statt sie abzuwickeln. Ob aus Kiezen und Nachbarschaften, aus Initiativen und Organisationen, aus Kulturorten und Verbänden, wir bündeln unsere Kräfte.</p>
<p><br>Gelebte Solidarität ist das Fundament, auf dem unsere Demokratie steht. Wachsende soziale und politische Ungleichheit, Angriffe auf Menschenrechte und demokratische Strukturen, Rechtsextremismus, Hass und Hetze gefährden dieses Fundament. Dem stellen wir uns entschieden entgegen.<br>Mit einer Sterndemo und Demozügen zu verschiedenen Themen ziehen wir vor das Rote Rathaus und bringen die gesellschaftspolitischen Forderungen aller Bündnispartner*innen auf die Straße. Damit machen wir die ganze Bandbreite, die Vielfalt und die Relevanz unserer zivilgesellschaftlichen Arbeit sichtbar. Wir sind unverzichtbarer Teil der politischen Landschaft, das heißt, wir werden weiter mitreden und uns einmischen. Weil wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Weil wir gemeinsam Haltung zeigen. Weil es Zeit ist, dass sich was dreht.</p>

<p><strong>Zur Demo rufen auf:</strong></p>
<p><a href="https://berlin.adfc.de/" target="_blank">ADFC Berlin e.V.</a>, <a href="https://changing-cities.org/" target="_blank" rel="noreferrer">Changing Cities e.V.</a>, <a href="https://respect-cyclists.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Respect Cyclists e. V.</a>, <a href="https://www.instagram.com/purplerideberlin" target="_blank" rel="noreferrer">Purple Ride Berlin</a>, <a href="https://www.kiezblocks.de/weitling/" target="_blank" rel="noreferrer">KidicalMass Lichtenberg</a>, <a href="https://kiez-fuer-alle.de/kidical-mass/" target="_blank" rel="noreferrer">KidicalMass Friedrichshain</a></p>
<p><strong>Die Mobilitäts-Fahrraddemo trifft am Roten Rathaus zusammen mit vielen weiteren Initiativen der Zivilgesellschaft. Alle Infos auf </strong><a href="https://sterndemo.de" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>sterndemo.de</strong></a></p>
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                                <category>Weitere ADFC-Fahrraddemos</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-70909</guid>
                        <pubDate>
                            Thu, 02 Jul 2026 09:57:00 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Tiefpunkt in der Verkehrspolitik: Verbände kritisieren Mobilitätsgesetz-Novelle </title>
                        <link>
                            
                                https://berlin.adfc.de/pressemitteilung/tiefpunkt-in-der-verkehrspolitik-verbaende-kritisieren-mobilitaetsgesetz-novelle
                            
                        </link>
                        <description>Heute stehen die von CDU und SPD vorgestellten Änderungen des Mobilitätsgesetzes erneut zum Beschluss auf der Tagesordnung im Abgeordnetenhaus. Zahlreiche Berliner Umwelt- und Verkehrsverbände kritisieren die geplanten Änderungen aufs Schärfste.</description>
                        <content:encoded>
                            <![CDATA[
                                <p><strong>Mit Rückendeckung der SPD greift die Berliner CDU Bus und Bahn, Rad- und Fußverkehr an, profitieren soll der private Pkw-Verkehr. Eine faktenorientierte Grundlage für die Novelle gibt es nicht. Kurz vor der Wahl werden damit die Ziele des Mobilitätsgesetzes wie Verkehrssicherheit und eine gerechte Platzverteilung auf den Straßen aufgeweicht.</strong></p>
<p>Die Verbände ADFC Berlin, BUND Berlin, Bürger*innen Initiative A100, Changing Cities, Deutsche Umwelthilfe, FUSS e.V., IGEB und VCD Nordost fordern dringend eine Rückkehr zu einer faktenorientierten Verkehrspolitik, von der alle profitieren: durch Verkehrssicherheit, Gesundheit, Lebensqualität in der Stadt und Klimaschutz. Mit dem aktuellen Kurs kann keines dieser wichtigen Ziele für die Zukunftsfähigkeit Berlins erreicht werden.</p>
<p>„Ganz Berlin leidet unter Verkehrschaos, Unfällen und Stau. Kai Wegner hat in seinem Wahlkampf mehr „Miteinander“ im Straßenverkehr versprochen. Die Änderungen des Mobilitätsgesetzes sind genau das Gegenteil, ein Schlag gegen die Verkehrssicherheit und ein Rückschritt im Miteinander auf den Straßen. Wer Radverkehr auf die Fahrbahn zwischen Lkw und Autos oder auf den Gehweg drängt, provoziert Konflikte auf Ansage. Die Novelle entbehrt jedem fachlichen Sinn und Verstand und eignet sich höchstens für plumpe Stimmungsmache in den sozialen Medien. Politik ohne Fakten, das ist unwürdig für die Verkehrspolitik der Bundeshauptstadt“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin.</p>
<p><strong>Pressekontakt:&nbsp;</strong></p>
<p>Lisa Feitsch, Pressesprecherin ADFC Berlin<br>030 440 499 74, presse@adfc-berlin.de</p>
<p>Nicolas Šustr, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit BUND Berlin<br>0178 501 55 34, sustr@bund-berlin.de</p>
<p>Christian Linow, Sprecher Fahrgastverband IGEB<br>030 55635763, christian.linow@igeb.de</p>
<p>Ragnhild Sørensen, Pressesprecherin Changing Cities<br>0171 5357734, ragnhild.soerensen@changing-cities.org</p>
<p>Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer DUH<br>0171 3649170, resch@duh.de</p>
<p>Heiner von Marschall, Landesvorsitzender VCD Nordost<br>0174 4656523, heiner.v.marschall@vcd-nordost.de</p>
<p>Bundesgeschäftsstelle FUSS e.V.<br>030 492 74 73, pr@fuss-ev.de&nbsp;</p>
<p>Bürger*innenInitiative A100<br>info@bi-a100.de</p>
<p><strong><u>Hinweise an Redaktionen:</u></strong></p>
<p>Die Forderungen des ADFC Berlin im Wahljahr finden Sie hier: <a href="/artikel/neustart-fuers-rad">Neustart fürs Rad - Das Fahrrad als Schlüssel für eine gute Stadt für alle</a><br>&nbsp;</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-56071</guid>
                        <pubDate>
                            Tue, 30 Jun 2026 19:10:59 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Das FahrSicherheitsTraining des ADFC Berlin e.V.</title>
                        <link>
                            
                                https://berlin.adfc.de/artikel/fahrsicherheitstraining-berlin
                            
                        </link>
                        <description>Das FahrSicherheitsTraining des ADFC Berlin vermittelt Sicherheit durch praktische Übungen für Radfahrende egal ob mit oder ohne Elektroantrieb. </description>
                        <content:encoded>
                            <![CDATA[
                                <p></p><h2><strong>Aktuelle Termine (Buchung über das ADFC Radtouren- und Veranstaltungsportal),</strong><br><strong>für die Beschreibung bitte nach unten scrollen.</strong></h2>


<p><strong>Warum ein Fahrsicherheitstraining?</strong><br>In unserem ADFC-FahrSicherheitsTraining lernst Du alle Herausforderungen auf dem Rad, auch in kritischen Situationen, selbstbewusst und mit dem nötigen Know-how zu meistern. Und wer sicher unterwegs ist, steigt auch gern und viel aufs Rad.</p>
<p><br><strong>Was wird geübt?</strong><br>Dieser Kurs vermittelt in lockerer Atmosphäre wichtige Kenntnisse zur Balance auf dem Fahrrad, zum sicheren Bremsen und richtigen Schalten - auch zur richtigen Zuschaltung beim Pedelec und zum Verhalten in Kurven. Wir machen einen Sicherheits-Check bei allen Rädern, erklären die ergonomische Sitzposition auf dem Rad und üben Anfahren, Bremsen, Abbiegen, schmale Gassen, enge Kurven, eine Acht fahren und vieles mehr.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie lange wird geübt?</strong><br>Das Training dauert etwa drei Stunden mit einer theoretischen Einführung und ausreichend praktischen Übungen.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie wird geübt?</strong><br>Wir üben mit zwei Trainer:innen in Gruppen bis 12 Personen. Wir haben ein Grundtraining mit Fahrradparcours und passen dies dem Können und den Wünschen der Teilnehmenden an. Du kommst mit Deinem eigenen, verkehrssicheren Fahrrad. Ein Helm wird dringend empfohlen.<br>Alle Teilnehmenden fahren so, wie sie es sich zutrauen. Und wenn das Gefahrenbremsungen mit blockierenden Reifen sind: Auch das können wir üben - nach Absprache und mit Handschuhen und Schutzausrüstung.<br><br><strong>Wo wird geübt?</strong><br>In der Regel finden unsere FahrSicherheitsTrainings auf dem Olympischen Platz statt. Auf jeden Fall aber üben wir auf einem Platz mit festem Untergrund ohne KFZ-Verkehr. Das kann z.B. auch ein passender (Schul-)Hof sein.</p>
<p><br><strong>Ich kann radfahren, habe aber in bestimmten Situationen Angst. Kann ich trotzdem kommen?</strong><br>Ja. Wir können mit Dir gezielt üben, Deine Ängste abzubauen. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, eine Einzelstunde zu buchen.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Nach dem Training fahre ich sicher und habe niemals einen Unfall?</strong><br>Das können wir leider nicht versprechen. Aber wir geben Dir das Rüstzeug mit, was Du bei Deinen täglichen Fahrten üben und verbessern kannst, wie Du Gefahrensituationen durch vorausschauendes Fahren vermeidest, und wie Du brenzlige Situationen auf dem Rad meisterst.<br><br><strong>Ich hatte einen Unfall oder habe ein neues Rad und bin nun unsicher. Kann mir das Training helfen?</strong><br>Ja. Gerade für Wiedereinsteiger beim Radfahren, nach einem Sturz und nach dem Kauf eines neuen Rades ist es völlig normal, etwas unsicher zu sein. Wir vermitteln Dir wieder Sicherheit auf dem Rad.</p>
<h2><strong>Kurstermine und Anmeldung/Buchung&nbsp;</strong></h2>
<p>Mit Klick auf einen der oben gelisteten Termine werdet ihr zu unserem Radtouren- und Veranstaltungsportal weitergeleitet, wo ihr die Kurse buchen könnt. Bitte nutzt die neben den einzelnen Terminen stehenden Buchungsnummern als Verwendungszweck eurer Überweisung.</p>
<p><strong><u>Stornierungen werden nicht erstattet! </u>Bei Zahlungsverzug behalten wir uns das Recht vor, die zahlungsfällige Person von der Teilnahme am Kurs auszuschließen!</strong></p>
<h2><strong>Kontakt&nbsp;</strong></h2>
<p>Bei Fragen oder Probleme könnt ihr euch an fahrsicherheitstraining [at] adfc-berlin.de wenden.</p>

<p><strong>FahrsicherheitsTrainings für Firmen und Behörden</strong><br><br>Ein FahrsicherheitsTraining kann auch über deine:n Arbeitgeber:in organisiert werden. Mit einem geeigneten Parkplatz oder Hof kann das Training auch bei euch in der Firma stattfinden. Fragt hierzu eure:n Arbeitgeber:in und schreibt uns eine Nachricht an fahrsicherheitstraining@adfc-berlin.de.&nbsp;</p>
<p><strong>Bilder vom Fahrsicherheitstraing</strong></p>
<p>Einen Eindruck vom Training zeigen folgende Fotos:</p>
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                                <category>Sicher-Radfahren</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-70702</guid>
                        <pubDate>
                            Mon, 29 Jun 2026 16:13:00 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Mach mit im ADFC Berlin</title>
                        <link>
                            
                                https://berlin.adfc.de/artikel/mach-mit-im-adfc-berlin
                            
                        </link>
                        <description>Wer sich einbringt und mitgestaltet, profitiert doppelt: Gemeinsames Engagement macht Spaß und am Ende kommt der Radweg auch eher auf der Straße an. Im ADFC Berlin ist immer etwas los – jede:r kann mitmachen. </description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Ein Teil der Berliner Stadtteilgruppen und AGs/Netzwerke stellt sich und ihre Arbeit vor:</p>
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                                <category>Radzeit-Artikel</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-70664</guid>
                        <pubDate>
                            Mon, 22 Jun 2026 11:41:42 +0200
                        </pubDate>
                        <title>BBBank HerzFahrt 2026: Spendenradeln für gesunde Kinderherzen</title>
                        <link>
                            
                                https://berlin.adfc.de/artikel/herzfahrt-2026
                            
                        </link>
                        <description>Vom 28. Juni bis 5. Juli 2026 traten wieder Jung und Alt, Sport- und Freizeitradler:innen für den guten Zweck bei der BBBank HerzFahrt in die Pedale. Der Abschluss fand am 5. Juli auf dem Tempelhofer Feld statt.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Bei der <a href="https://www.bbbank.de/meine-bbbank/engagement/herzfahrt.html" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>BBBank HerzFahrt</strong>&nbsp;</a> traten wieder Jung und Alt, Sport- und Freizeitradler für den guten Zweck in die Pedale. Beim großen Abschlussevent am 5. Juli auf dem Tempelhofer Feld wurden von 15 bis 18 Uhr bei stürmischen Wetter die letzten Kilometer gesammelt.&nbsp;</p>
<p>Das Ergebnis: <strong>280.599 Kilometer für gesunde Kinderherzen</strong>! Für jeden Kilometer spendet die BBBank 20 Cent, die finale Summe wurde auf 60.000€ aufgestockt. Vom Erlös wird eine sichere Transporteinheit für herzkranke Neugeborene und Säuglinge an der Klinik für Angeborene Herzfehler des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC) finanziert.</p>

<p>Zum Einsatz kam die kostenlose BBBank HerzFahrt App (erhältlich für <a href="https://apps.apple.com/de/app/bbbank-herzfahrt/id1634592994" target="_blank" rel="noreferrer">iOS</a> und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.blacksquared.changers.psd&amp;hl=de" target="_blank" rel="noreferrer">Android</a>). &nbsp;</p>
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                                <category>Veranstaltungstipps (E)</category>
                            
                                <category>Demos &amp; Aktionen (E)</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-70562</guid>
                        <pubDate>
                            Wed, 17 Jun 2026 14:35:49 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Novelle des Mobilitätsgesetzes ist ein weiterer Tiefpunkt der Verkehrspolitik</title>
                        <link>
                            
                                https://berlin.adfc.de/neuigkeit/berliner-mobilitaetsgesetz-novelle-ist-weiterer-tiefpunkt
                            
                        </link>
                        <description>Der ADFC Berlin kritisiert im breiten Bündnis von Umwelt- und Verkehrsverbänden die heute geplante Novelle des Berliner Mobilitätsgesetz. Die Änderungen sind ein weiterer Tiefpunkt der Berliner Verkehrspolitik.</description>
                        <content:encoded>
                            <![CDATA[
                                <p>In der heutigen Plenarsitzung möchte die Regierungskoalition aus CDU und SPD die angekündigten <a href="https://berlin.adfc.de/artikel/mobilitaetsgesetz-muss-bleiben" target="_blank">Änderungen des Mobilitätsgesetzes</a> beschließen. Der ADFC Berlin und weitere Berliner Verbände <a href="https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/berliner-mobilitaetsgesetz-umwelt-und-verkehrsverbaende-kritisieren-novelle-als-weiteren-tiefpunkt-d/" target="_blank" rel="noreferrer">üben scharfe Kritik an der geplanten Änderung</a>: Sie gefährdet Verkehrssicherheit, Lebensqualität und Klimaschutz.&nbsp;</p>
<p>Mit Rückendeckung der SPD greift die Berliner CDU zugunsten des motorisierten Individualverkehrs den gesamten Umweltverbund von Bus und Bahn, Rad- und Fußverkehr an – ohne fundierte Grundlage für die Novelle. Kurz vor der Wahl werden so zentrale Komponenten für eine gerechtere Aufteilung des Verkehrsraums und Maßnahmen für die Verkehrssicherheit in einer Hauruck-Aktion aufgeweicht.</p>
<p>Gemeinsam mit den Verbänden <a href="https://www.bund-berlin.de/" target="_blank" rel="noreferrer">BUND Berlin</a>, <a href="https://bi-a100.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Bürger*innenInitiative A100</a>, <a href="https://changing-cities.org/" target="_blank" rel="noreferrer">Changing Cities</a>, <a href="https://www.duh.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutsche Umwelthilfe</a>, <a href="https://www.fuss-ev.de/" target="_blank" rel="noreferrer">FUSS e.V.</a> und <a href="https://nordost.vcd.org/startseite" target="_blank" rel="noreferrer">VCD Nordost</a> fordert der ADFC Berlin dringend eine Rückkehr zu einer faktenorientierten Verkehrspolitik, von der alle profitieren: durch Verkehrssicherheit, Gesundheit, Lebensqualität in der Stadt und Klimaschutz. Mit dem aktuellen Kurs kann keines dieser wichtigen Ziele für die Zukunftsfähigkeit Berlins erreicht werden.&nbsp;<br><br><strong>Update 18.06.2026: Der heute geplante Beschluss im Abgeordnetenhaus wurde vertagt.&nbsp;</strong></p>
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